Johannes Fruauff von Nürnberg, Kaiserlicher Notar Bamberger Bistums, beurkundet, dass Hans Ortolff, Bürger zu Nürnberg, in einer Streitsache mit Brigita, Jorgen Schußlers eheliche Hausfrau, sonst Wunderer genannt, wegen eines Schuldbriefs ihres Ehemanns, worin sie sich als Mitschuldnerin bekannt hat, gegen ein deswegen ergangenes ihm ungünstiges Urteil des Stadtgerichts Nürnberg Berufung vor dem Kaiser eingelegt hat und um Apostelbrief etc. bittet. - Zeugen: Der feste Albrecht Tauchersdorfer und der ehrsame Hanns Schonsteyn, Diener und Inwohner von Nürnberg. - Genannt: Alexius von Breßlau, der bei Abfassung des Schuldbriefs anwesend war; die Kapelle zu Unserer Lieben Frau in Nürnberg, in deren Nähe Ortolff wohnt. --- Auf der Rückseite Notiz: 1464 März 12, Nürnberg. Johannes Fuauff, Kaiserlicher Norat beurkundet in der vorgenannten Angelegenheit, dass er die Appellation dem Stadtrichter in Nürnberg Hans Hawg und ebenso der Gegenpartei auf dem Rauhaus in Nürnberg in einer Abschrift überreicht habe. - Zeugen der ersten Handlung: Ulrich Burckel und Contz Schilling, beide Bürger zu Nürnberg. - Zeugen der zweiten Handlung: Hans Renncker und Hans Huter, Bürger zu Nürnberg.
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Johannes Fruauff von Nürnberg, Kaiserlicher Notar Bamberger Bistums, beurkundet, dass Hans Ortolff, Bürger zu Nürnberg, in einer Streitsache mit Brigita, Jorgen Schußlers eheliche Hausfrau, sonst Wunderer genannt, wegen eines Schuldbriefs ihres Ehemanns, worin sie sich als Mitschuldnerin bekannt hat, gegen ein deswegen ergangenes ihm ungünstiges Urteil des Stadtgerichts Nürnberg Berufung vor dem Kaiser eingelegt hat und um Apostelbrief etc. bittet. - Zeugen: Der feste Albrecht Tauchersdorfer und der ehrsame Hanns Schonsteyn, Diener und Inwohner von Nürnberg. - Genannt: Alexius von Breßlau, der bei Abfassung des Schuldbriefs anwesend war; die Kapelle zu Unserer Lieben Frau in Nürnberg, in deren Nähe Ortolff wohnt. --- Auf der Rückseite Notiz: 1464 März 12, Nürnberg. Johannes Fuauff, Kaiserlicher Norat beurkundet in der vorgenannten Angelegenheit, dass er die Appellation dem Stadtrichter in Nürnberg Hans Hawg und ebenso der Gegenpartei auf dem Rauhaus in Nürnberg in einer Abschrift überreicht habe. - Zeugen der ersten Handlung: Ulrich Burckel und Contz Schilling, beide Bürger zu Nürnberg. - Zeugen der zweiten Handlung: Hans Renncker und Hans Huter, Bürger zu Nürnberg.
Fürstentum Ansbach, Geheimes Archiv: Kaiserliches Landgericht Nürnberg, Urkunden verschollen
Tit. IX nr. 5
Fürstentum Ansbach, Geheimes Archiv: Kaiserliches Landgericht Nürnberg, Urkunden
Fürstentum Ansbach, Geheimes Archiv: Kaiserliches Landgericht Nürnberg, Urkunden >> C. Städtische Urkunden und Gerichts-Briefe >> Tit. IX Urkunden der Städte in Schwaben, Franken etc.
1464 März 10, 1464 März 12
Beilage: Abschrift des 18. Jh.
Hinweis: Regest nach einem Verzeichnungsentwurf des frühen 20. Jh. - Verbleib der Urkunde ist unbekannt.
Hinweis: Regest nach einem Verzeichnungsentwurf des frühen 20. Jh. - Verbleib der Urkunde ist unbekannt.
Perg.
Urkunden
ger
Besiegelung/Beglaubigung: Noratiatssignet
Überlieferung: Ausfertigung
Sprache: dt.
Ausstellungsort: Nürnberg
Typ: verschollen
Medium: A = Analoges Archivalie
Äußere Beschreibung: Beilage: 2 Bl. Papier, fol.
Content Preservation: 1
Kontrolle Rueckgabe: 0
Überlieferung: Ausfertigung
Sprache: dt.
Ausstellungsort: Nürnberg
Typ: verschollen
Medium: A = Analoges Archivalie
Äußere Beschreibung: Beilage: 2 Bl. Papier, fol.
Content Preservation: 1
Kontrolle Rueckgabe: 0
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
23.05.2025, 11:52 MESZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Staatsarchiv Nürnberg (Archivtektonik)
- Beständetektonik des Staatsarchivs Nürnberg (Tektonik)
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- Fürstentum Ansbach (Tektonik)
- Fürstentum Ansbach, Geheimes Archiv (Tektonik)
- Fürstentum Ansbach, Geheimes Archiv: Kaiserliches Landgericht Nürnberg, Urkunden (Bestand)
- C. Städtische Urkunden und Gerichts-Briefe (Gliederung)
- Tit. IX Urkunden der Städte in Schwaben, Franken etc. (Gliederung)