Ulrich [Rösch], Abt von St. Gallen, gibt dem Klerus der Diözese Konstanz bekannt, daß er aufgrund einer ins. Bulle Sixtus IV. mit Datum Rom, 23. Februar ("septimo kalendas Martii") 1480 zum delegierten päpstlichen Richter und Konservator des Klosters Weingarten ernannt wurde, und erläßt ein Mandat an alle, die dem Kloster Schaden zufügen. Das Mandat richtet sich namentlich gegen Konrad Bodmer, Ammann, und den Rat von Altdorf wegen Pfändung des Nikolaus Lantz, Martin Käppeler und anderer Klosterbediensteter. Die Pfänder sollen unter Androhung der Exkommunikation zurückgegeben werden. Rückseitig Vermerk des Notars Johannes Ungemut vom 17. Februar 1582 über Zustellung im Rathaus von Altdorf.
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Ulrich [Rösch], Abt von St. Gallen, gibt dem Klerus der Diözese Konstanz bekannt, daß er aufgrund einer ins. Bulle Sixtus IV. mit Datum Rom, 23. Februar ("septimo kalendas Martii") 1480 zum delegierten päpstlichen Richter und Konservator des Klosters Weingarten ernannt wurde, und erläßt ein Mandat an alle, die dem Kloster Schaden zufügen. Das Mandat richtet sich namentlich gegen Konrad Bodmer, Ammann, und den Rat von Altdorf wegen Pfändung des Nikolaus Lantz, Martin Käppeler und anderer Klosterbediensteter. Die Pfänder sollen unter Androhung der Exkommunikation zurückgegeben werden. Rückseitig Vermerk des Notars Johannes Ungemut vom 17. Februar 1582 über Zustellung im Rathaus von Altdorf.
Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, B 515 U 1764
B 515 U 1764
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, B 515 I Weingarten, Benediktinerkloster: Urkunden
Weingarten, Benediktinerkloster: Urkunden >> Urkunden
1482 Februar 17 (die decimaquarta mensis February)
49,9 x 60 (Höhe x Breite)
Urkunden
Lateinisch
Ausstellungsort: Wil
Aussteller: Ulrich [Rösch], Abt von St. Gallen
Empfänger: Klerus der Diözese Konstanz
Siegler: Aussteller
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: 1 S., abg.
Beglaubigungs- und Notarzeichen: Rückseitig Signet des zustellenden Notars
Aussteller: Ulrich [Rösch], Abt von St. Gallen
Empfänger: Klerus der Diözese Konstanz
Siegler: Aussteller
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: 1 S., abg.
Beglaubigungs- und Notarzeichen: Rückseitig Signet des zustellenden Notars
Bodmer, Konrad, Ammann
Käppeler, Martin
Lantz, Nikolaus
Ungemut, Johannes; Notar
Altdorf = Weingarten RV; Ammann und Rat
Altdorf = Weingarten RV; Rathaus
Konstanz KN; Diözese, Klerus
Rom, Reg. Latium [I]
St. Gallen [CH]; Kloster, Abt
Weingarten RV; Kloster, Konservator
Wil, Kt. St. Gallen [CH]
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
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21.11.2025, 15:28 MEZ
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