Vertrag zwischen Hohenlohe, Kurmainz und dem Kloster Schöntal.
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Hohenlohe-Zentralarchiv Neuenstein, Oe 1 Bü 13601
Kasten 75 Fach 2 Faszikel 4
Vorläufige Signatur: Oe 1 Bü 13601
Landesarchiv Baden-Württemberg, Hohenlohe-Zentralarchiv Neuenstein, Oe 1 Partikulararchiv Öhringen: Mischarchiv der Öhringer Linie mit größeren Archivgutgruppen der anderen Neuensteiner Linien und kleineren Bestandteilen der Waldenburger Linien
Partikulararchiv Öhringen: Mischarchiv der Öhringer Linie mit größeren Archivgutgruppen der anderen Neuensteiner Linien und kleineren Bestandteilen der Waldenburger Linien >> 2. Akten >> 2.8 Beziehungen zu Auswärtigen >> 2.8.3 Beziehungen Hohenlohes zu anderen Fürsten, Territorien, Städten und Herrschaften >> 2.8.3.42 Beziehungen zu mehreren Herrschaften >> 2.8.3.42.1 Verträge
3. Dezember 1578
Enthält folgende Vereinbarungen: 200 f. Strafe der Niedernhaller wegen Schlägerei mit dem Forstmeister; 10 f. Strafe derselben wegen Holzhauen im Kammerberg; forstliche Obrigkeit über Niedernhall, Forstordnung und Trieb in der Wildflur; Gült und Hauptrecht von den Lehen im Bechberg, Markung daselbst und im Kammerberg und hohe Obrigkeit daselbst; Herrlichkeit, Waid und Trieb auf dem ehemaligen Weiler Schellenberg; das Fischen in der Altach; die Kapelle bei Zimmern, die herausgenommenen Glocken, Ornate etc., Wallfahrt dahin; Schaftrieb auf Niedernhaller Markung; 80 fl. zum silbernen Hirsch im Hermersberg; Vogtei und Gericht, Zins, Gülten, Handlohn, Hauptrecht auf dem Hermersberg bleibt Hohenlohe, dagegen erhält Schöntal Gült und Lehenbarkeit im Bechberg; von Hohenlohe erkaufte Schöntal'sche Lehengüter in Niedernhall, Stellung eines Lehenträgers deswegen; Frucht- und Wein, Alt- und Neugereutzehnten in Niedernhall - auch den Pfarrzehnten daselbst, vom Stift in Öhringen herrührend; widerrechtliche Umzäunung von Egerten und Wüstungen; Ausrodung der Gibelheide, Zehnten davon an Hohenlohe für das Jagdrecht; Gülten und Zehnten von 4 Morgen Egerten zu Ludwigsweiler; Gült und Buß von 2 Weingarten in Criesbach und Ingelfingen von der Kaplanei des Klosters Schöntal in Schwäbisch Hall herrührend; die Münchs-Weinberge bei Künzelsau; Lehenbarkeit des so genannten Gerber's Holz gegen Schöntal; Feldschied in Diebach; das Schulhaus in Orendelsall gültbar an Schöntal; Gerichtsbarkeit auf den Pfarrgütern in Orendelsall; Schied und Umgeld daselbst; Neugereutzehnten in Orendelsall; Schaftrieb des Hofes Halberg; Alt- und Neugereutzehnten in Ernsbach; Schatzung von 2 Gütern in Weldingsfelden zur Früßmeß in Ingelfingen gehörig; Alt- und Neugereutzehnten in Weldingsfelden; Trieb in Orendelsall, Weldingsfelden, Eschenhof, Diebach, Neugereutzehnten vom Brunnenberg und Schellenberg; Trieb im Spizengarn (Spitzengeren = Spitzenhof), Aicholzheim, Muet; Hohe Obrigkeit in Orendelsall; Zehnten vom Heiligen-Haus und Riedberg; Jagdgerechtsamkeit bei Schöntal; Einziehung zweier geistlicher Pfründen in Niedernhall; die Bachmühle in Niedernhall hohenlohe'sches Lehen; Buß und Frevel in Niedernhall; und verschiedene Gemeinde-Administrations- auch Diener-Sachen in Niedernhall.
Kanzlei Neuenstein (vor 1610)
1 Fasz.
Archivale
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
14.11.2025, 10:22 MEZ
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- Partikulararchiv Öhringen: Mischarchiv der Öhringer Linie mit größeren Archivgutgruppen der anderen Neuensteiner Linien und kleineren Bestandteilen der Waldenburger Linien (Bestand)
- 2. Akten (Gliederung)
- 2.8 Beziehungen zu Auswärtigen (Gliederung)
- 2.8.3 Beziehungen Hohenlohes zu anderen Fürsten, Territorien, Städten und Herrschaften (Gliederung)
- 2.8.3.42 Beziehungen zu mehreren Herrschaften (Gliederung)
- 2.8.3.42.1 Verträge (Gliederung)