Ephoralarchiv Wesermünde-Süd (Bestand)
Show full titleLandeskirchliches Archiv der Evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannovers
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D 85
Landeskirchliches Archiv Hannover (Archivtektonik) >> Gliederung >> Landeskirchliches Archiv >> D - Deposita
[1710-2003]
Geschichte des Bestandsbildners: 1932 bestanden auf dem Gebiet der jetzigen Kirchenkreise Bremerhaven und Wesermünde die Kirchenkreise Wulsdorf, Sandstedt, Lehe, und Land Wursten, die in der Folgezeit verschiedenen Veränderungen ausgesetzt waren: So wurden zum 1. September 1936 die Kirchenkreise Sandstedt (mit Ausnahme der Kirchengemeinde Bruch) und Wulsdorf zu einem Kirchenkreisverband und Aufsichtsbezirk Wesermünde-Geestemünde zusammengelegt. Weitere Veränderungen, die für den Bereich Wesermünde bis zum 31. Dezember 2012 wirkten, erfolgten dann zum 1. April 1940: Die Aufsichtsbezirke Wesermünde-Geestemünde, Wesermünde-Lehe und Land Wursten wurden aufgehoben. Neben der Errichtung der Kirchenkreise Wesermünde-Stadt – seit 1948 Kirchenkreis Bremerhaven – und Wesermünde-Nord wurde auch der Kirchenkreis Wesermünde-Süd (zuletzt mit Sitz in Beverstedt) errichtet. Mit Ausnahme der Kirchengemeinden Wesermünde-Geestemünde, Wesermünde-Wulsdorf und Schiffdorf gehörten mit Altluneberg, Beverstedt, Bexhövede, Bramel, Bramstedt, Büttel, Hagen, Loxstedt, Sandstedt, Stotel, Uthlede, Wersabe und Wulsbüttel alle Gemeinden des ehemaligen Kirchenkreises Wesermünde-Geestemünde zu diesem.
Der Kirchenkreis Wesermünde-Süd bestand bis Ende 2012. Zum 1. Januar 2013 wurde er mit Wesermünde-Nord zum Kirchenkreis Wesermünde mit Sitz in Bad Bederkesa (heute: Geestland) vereinigt.
Bestandsgeschichte: Landgerichtsrat Lorenz hat 1946 die Teile der Archive der 1932 bestehenden Wulsdorf und Sandstedt geordnet und verzeichnet, die sich in Räumlichkeiten der Superintendentur Wesermünde-Süd in Geestemünde befanden. Ungeordnet blieb der größte Teil der Bestände, der in Sandstedt verwahrt wurde. Letztlich hätte der gesamte Bestand zu einem Ephoralarchiv Wesermünde-Süd formiert werden müssen, was auch Lorenz für angebracht hielt. So schreib er in seinem Bericht über die Ordnung des Ephoralarchivs Wesermünde-Stadt vom 21. Juli 1947, dass es „nicht angebracht“ sei, „diese Archive zugunsten des letzten Endes unhistorischen Gebildes Wesermünde-Stadt (…) auseinander zu reissen“. Letztlich ist es aber doch dazu gekommen.
Ohne die Generalakten des ehemaligen Kirchenkreises Wulsdorf und ohne die Spezialakten zu Gestemünde, Wulsdorf und Schiffdorf sind beide Bestände 1978 in die 1955 in Loxstedt eingerichtete Superintendentur verbracht und dort von Hartmut Roshop als Eporalarchiv Wesermünde-Süd verzeichnet worden.
Im Oktober 2012 ist der Bestand dann als „D 85 (Ephoralarchiv Wesermünde-Süd)“ im Landeskirchlichen Archiv deponiert worden.
Das Findbuch wurde danach in die EDV-Version umgesetzt. Dabei sind in der Regel die Originaleinträge übernommen worden, wobei jedem Eintrag eine neue Bestellnummer zugewiesen wurde, die sich an die alte Verzeichnung anlehnt. Auf eventuelle Besonderheiten wird an entsprechender Stelle hingewiesen.
Der Kirchenkreis Wesermünde-Süd bestand bis Ende 2012. Zum 1. Januar 2013 wurde er mit Wesermünde-Nord zum Kirchenkreis Wesermünde mit Sitz in Bad Bederkesa (heute: Geestland) vereinigt.
Bestandsgeschichte: Landgerichtsrat Lorenz hat 1946 die Teile der Archive der 1932 bestehenden Wulsdorf und Sandstedt geordnet und verzeichnet, die sich in Räumlichkeiten der Superintendentur Wesermünde-Süd in Geestemünde befanden. Ungeordnet blieb der größte Teil der Bestände, der in Sandstedt verwahrt wurde. Letztlich hätte der gesamte Bestand zu einem Ephoralarchiv Wesermünde-Süd formiert werden müssen, was auch Lorenz für angebracht hielt. So schreib er in seinem Bericht über die Ordnung des Ephoralarchivs Wesermünde-Stadt vom 21. Juli 1947, dass es „nicht angebracht“ sei, „diese Archive zugunsten des letzten Endes unhistorischen Gebildes Wesermünde-Stadt (…) auseinander zu reissen“. Letztlich ist es aber doch dazu gekommen.
Ohne die Generalakten des ehemaligen Kirchenkreises Wulsdorf und ohne die Spezialakten zu Gestemünde, Wulsdorf und Schiffdorf sind beide Bestände 1978 in die 1955 in Loxstedt eingerichtete Superintendentur verbracht und dort von Hartmut Roshop als Eporalarchiv Wesermünde-Süd verzeichnet worden.
Im Oktober 2012 ist der Bestand dann als „D 85 (Ephoralarchiv Wesermünde-Süd)“ im Landeskirchlichen Archiv deponiert worden.
Das Findbuch wurde danach in die EDV-Version umgesetzt. Dabei sind in der Regel die Originaleinträge übernommen worden, wobei jedem Eintrag eine neue Bestellnummer zugewiesen wurde, die sich an die alte Verzeichnung anlehnt. Auf eventuelle Besonderheiten wird an entsprechender Stelle hingewiesen.
Bestand
Information on confiscated assets
Additional information
BZK no.
The Bundeszentralkartei (BZK) is the central register of the federal government and federal states for completed compensation proceedings. When a claim is entered into the BZK, a number is assigned for unique identification. This BZK number refers to a compensation claim, not to a person. If a person has made several claims (e.g. for themselves and for relatives), each claim generally has its own BZK number. Often, the file number of the respective compensation authority is used as the BZK number.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
Delict according to Nazi judicial system
Conduct that was first criminalized under National Socialism (e.g. the Treachery Act, ‘Judenbegünstigung’) or which the Nazi judiciary prosecuted more severely (e.g. high treason).
Reason for persecution
The reasons provided here are based on the wording in the reasons for persecution stated in the sources.
Role in the proceeding
‘Verfolgt’ refers to a person or organization that was persecuted under National Socialism. They could file a claim for compensation or restitution as part of the Wiedergutmachung policy. If the application was submitted by another person or organization than the persecutee (for example, their son or daughter), this other person or organization is designated as ‘antragstellend’ and their relationship to the persecutee is noted, if known. In the sources, the persecutee is sometimes referred to as ‘Geschädigter’ (aggrieved party) and the applicant as ‘Anspruchsberechtigter’(claimant).
Search in Archivportal-D
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Additional information on reason for persecution
Additional or more specific information on membership and group affiliation which were the reason for the persecution.
01.04.2025, 1:47 PM CEST
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