Schafhausen: Theodor, Pfalzgraf bei Rhein, Kurfürst in Bayern, verleiht die Atzelmühle zu Schaffhausen unweit Alzey mit zwei Mahlgängen, an deren ...
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A 2 Schafhausen, 1748-08-16
A 2 Urkunden der ehemaligen Provinz Rheinhessen
Urkunden der ehemaligen Provinz Rheinhessen >> 16 Orte, Buchstabe S >> 16.4 Schafhausen
1748 August 16
Kurpfalz
Original-Perg.-Libell (acht Siegel in Folio). Siegel fehlt, jedoch zwei aufgedrückte Papiersiegel vorhanden
Urkunde
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Schafhausen: Theodor, Pfalzgraf bei Rhein, Kurfürst in Bayern, verleiht die Atzelmühle zu Schaffhausen unweit Alzey mit zwei Mahlgängen, an deren einem der Schälgang angehängt ist, 8 5/8 Morgen Acker, 1 1/2 Morgen Wiesen an Melchior Seit, dessen Ehefrau und ehelichen Erben zu: Außer den üblichen Bedingungen wird aufgeführt: 1) Renovation der Mühle binnen sechs Wochen auf Kosten des Beständers, in Beisein des Kellers zu Alzey, Einlieferung des Renovationsexemplars an die kurfürstliche Hofkammer; 2) In Sachen des Bestands untersteht der Beständer nur der Hofkammer; 3) Freiheit von den gewöhnlichen Frohnden, die Zahlung der Militärbeiträge ausgenommen; 4) Bei dreijähriger Pachtversäumnis fällt die Mühle an den Bestandsherrn zurück; 5) Jährliche Pacht 15 Malter Korn, an Martini an die Kellerei Alzey zu liefern; 6) Der Erbpachtschilling beträgt 150 fl., in drei gleichen Raten an den drei nächsten Martinitagen zu zahlen; 7) Als Pfand für die Pachtzahlung wird die Mühle bestimmt. S. der Hofkammer, Unterschrift: Frh. v. Badenn
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
01.07.2025, 13:41 MESZ