Kurfürst Friedrich I. von der Pfalz bekundet, dass er Bernhard Liederbach [= von Kirchdorf genannt Liederbach], seinem Amtmann zu Altenbaumburg (allten Beymberg), das dortige Amt auf Lebtag verschrieben hat. Er bewilligt Bernhard aus besonderer Gnade, dass seine Ehefrau Katharina Sorgenloch genannt Gensfleisch (Genßfleissin) und ihre Erben nach Bernhards Tode das Schloss Altenbaumburg innehaben mögen, wobei die Inhaber 280 Gulden verbauen und es in gutem Stand halten sollen. Der Pfalzgraf behält sich vor, das Schloss nach Bernhards Tod gegen Erstattung des Baugelds von 280 Gulden wieder in seinen Besitz zu nehmen. Kurfürst Friedrich erlässt Bernhard zudem für sechs Jahre einen Zins von 10 Gulden, den dieser laut seiner früheren Verschreibung jährlich zu Martini an den Landschreiber zu Alzey zu reichen hatte.

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Landesarchiv Baden-Württemberg
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