Korrespondenz Eugen Zimmermanns an Hermine von Preußen (maschinenschriftliche Durchschrift). [Berlin], 14. Juni 1932. [5 Blatt]
Vollständigen Titel anzeigen
BPH, Rep. 192 Nl Zimmermann, E., Nr. 88
BPH, Rep. 192 Nl Zimmermann, E. Zimmermann, Eugen (Dep.)
Zimmermann, Eugen (Dep.) >> 05 Korrespondenzen >> 05.02 Korrespondenz von Eugen Zimmermann an A-Z >> 05.02.03 Hermine von Preußen (2. Gemahlin Wilhelms II.) >> 05.02.03.03 1928-1930, 1932
14.6.1932
Enthält u.a.:
- Dank für das freundliche Schreiben vom 19. Mai 1932, insbesondere für das gütige Wohlwollen gegenüber Frau Zimmermann
- Politische Analyse von Deutschlands Machtzentren und Parteien: Sturz der Regierung Brüning kurz vor der Lausanner Reparationskonferenz, Haltungsweise des mit Dr. Brünings Hilfe wiedergewählten Reichspräsidenten von Hindenburg, und sein voreiliges Wechseln zu seinen Wahlgegnern
- Bevorstehende Reichstagswahlen, befürchtete Aufwärtsbewegung des Nationalsozialismus
- Bereitschaft des Kronprinzen Wilhelm von Preußen, gestützt auf die Reichswehr und den Nationalsozialismus, Regierungsverantwortung als Reichsverweser und später als Wilhelm III. zu übernehmen
- Erfolglosigkeit der neuen Regierung trotz noch härterer Notverordnungen und höherer Steuern in Deutschland
- Zustandekommen des neuen "Zwangskabinetts" von Papen (Besetzung der einzelnen Ministerposten) und die Erwartungshaltung in Umsetzung der anstehenden politischen Aufgaben
- Empfehlungen und gute Wünsche an das Ehepaar Hermine und Wilhelm II.
- Dank für das freundliche Schreiben vom 19. Mai 1932, insbesondere für das gütige Wohlwollen gegenüber Frau Zimmermann
- Politische Analyse von Deutschlands Machtzentren und Parteien: Sturz der Regierung Brüning kurz vor der Lausanner Reparationskonferenz, Haltungsweise des mit Dr. Brünings Hilfe wiedergewählten Reichspräsidenten von Hindenburg, und sein voreiliges Wechseln zu seinen Wahlgegnern
- Bevorstehende Reichstagswahlen, befürchtete Aufwärtsbewegung des Nationalsozialismus
- Bereitschaft des Kronprinzen Wilhelm von Preußen, gestützt auf die Reichswehr und den Nationalsozialismus, Regierungsverantwortung als Reichsverweser und später als Wilhelm III. zu übernehmen
- Erfolglosigkeit der neuen Regierung trotz noch härterer Notverordnungen und höherer Steuern in Deutschland
- Zustandekommen des neuen "Zwangskabinetts" von Papen (Besetzung der einzelnen Ministerposten) und die Erwartungshaltung in Umsetzung der anstehenden politischen Aufgaben
- Empfehlungen und gute Wünsche an das Ehepaar Hermine und Wilhelm II.
Archivale
Hindenburg, Paul von: Presse siehe Nr. 107 vom 12.05.1925.
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
20.08.2025, 13:36 MESZ
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- 05 Korrespondenzen (Gliederung)
- 05.02 Korrespondenz von Eugen Zimmermann an A-Z (Gliederung)
- 05.02.03 Hermine von Preußen (2. Gemahlin Wilhelms II.) (Gliederung)
- 05.02.03.03 1928-1930, 1932 (Gliederung)