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Klöster und Stifte in Westfalen (Urkundenabschriften)
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Enthaeltvermerke: Enthält v.a.: Abschrift eines Heberegisters des Klosters Überwasser (nach Msc. VII 1007a ?); Teile einer Chronik des Klosters Überwasser, (11. Jh.); Dienste der Haupthöfe für das Kloster Überwasser, (11.-12. Jh.); verschiedene Schenkungen an das Stift Überwasser, (12. Jh.); Angelegenheiten des Stifts Freckenhorst, (1193-1196); Gründung des Stiftes Hohenholte und Übertragung und Verkauf von Gütern an das Stift, (1142-1354); Gerichtsbarkeit über die Stadt Coesfeld, (1197); Magdalenenspital in Münster, (1176, 1249); Übergabe von verschiedenen Gütern und Rechten an die Stadt Beckum, (1238-1287); Übertragung von Gütern an das Kloster Fröndenberg, (1243-1299); Verzeichnis der Bauerschaften des Kirchspiels Werne; Einkünfte der Abtei Corvey von ihren Gütern im Emsland; Angelegenheiten von Familie und Amt Iggenhausen, (1360, 16. Jh., 1686); einzelne Urkundenabschriften zu Höxter, Brockhausen, Beverungen, (15.-17. Jh.); Verzeichnis der Äbte in Corvey mit biographischen Notizen, (826-1704). Enthält auch: Abschrift einer Urkunde Kaiser Heinrichs VI., (1197). Darin: Druck: Kurze doch gründliche mit bewehrten Urkunden belegte Ausführung des dem kayserlichen und hochfürstlichen Stift Corvey auf die Helfte des Schlosses, Stadt und Amts Beverungen zustehenden Wieder-Einlösungs-Rechts, 2. Hälfte 18. Jh.
Sammlungsregistraturbildner
Sachakte
Iggenhausen,
Heinrichs VI., Kaiser
Überwasser, Klosters
Freckenhorst, Stifts
Hohenholte, Stiftes
Coesfeld,
Münster,
Magdalenenspital
Beckum,
Werne;
Iggenhausen, Amt
Brockhausen,
Beverungen,
Corvey
Emsland;
Fröndenberg, Kloster
Höxter,
Heberegisters
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.