Baudissin, Wolf Graf von (Bestand)
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BArch N 717
call number: N 717
Bundesarchiv (Archivtektonik) >> Nachlässe und Sammlungen >> Nachlässe >> B
1951-1992
Geschichte des Bestandsbildners: Generalleutnant Wolf Stefan Traugott Graf von Baudissin
Lebensdaten
08.05.1907 geb. in Trier
05.06.1993 gest. in Hamburg
Werdegang
1926-1927 Fahnenjunker Infanterie Regiment 9
1927 Landwirtschaftliche Ausbildung
1930 Abschluss Technische hochschule München
1930 Aktiver Dienst und militärische Ausbildung
1933 Beförderung Leutnant
1935 Regimentsadjutant
1938 Ausbildung zum Generalstabsoffizier an der Kriegsakademie Berlin
1939 Beförderung zum Hauptmann
1941 Versetzung zum Generalstab des Afrika-Korps
1941-1947 Britisch-Australische Kriegsgefangenschaft
1951 Referatsleiter beim Amt Blank
1955 Unterabteilungsleiter beim Verteidigungsministerium
1956 Oberst in der Bundeswehr
1958-1961 Kommandant Kampfgruppe, der späteren PanzerGrenadierBrigade 4
1961 Versetzung als Abteilungsleiter "operations and Intelligence" in das NATO Hauptquartier nach Fontainebleau
1963-1965 Kommandeur NATO Defense College in Paris
1965-1967 Generalleutnant und stellvertretender Chef des Stabes für Planung und Operation beim NATO
Oberkommando Europa (SHAPE) in Paris und später in Casteau (Belgien)
1967 Ruhestand
Erschließungszustand: Besondere Benutzungsbedingungen
Zitierweise: BArch N 717/...
Lebensdaten
08.05.1907 geb. in Trier
05.06.1993 gest. in Hamburg
Werdegang
1926-1927 Fahnenjunker Infanterie Regiment 9
1927 Landwirtschaftliche Ausbildung
1930 Abschluss Technische hochschule München
1930 Aktiver Dienst und militärische Ausbildung
1933 Beförderung Leutnant
1935 Regimentsadjutant
1938 Ausbildung zum Generalstabsoffizier an der Kriegsakademie Berlin
1939 Beförderung zum Hauptmann
1941 Versetzung zum Generalstab des Afrika-Korps
1941-1947 Britisch-Australische Kriegsgefangenschaft
1951 Referatsleiter beim Amt Blank
1955 Unterabteilungsleiter beim Verteidigungsministerium
1956 Oberst in der Bundeswehr
1958-1961 Kommandant Kampfgruppe, der späteren PanzerGrenadierBrigade 4
1961 Versetzung als Abteilungsleiter "operations and Intelligence" in das NATO Hauptquartier nach Fontainebleau
1963-1965 Kommandeur NATO Defense College in Paris
1965-1967 Generalleutnant und stellvertretender Chef des Stabes für Planung und Operation beim NATO
Oberkommando Europa (SHAPE) in Paris und später in Casteau (Belgien)
1967 Ruhestand
Erschließungszustand: Besondere Benutzungsbedingungen
Zitierweise: BArch N 717/...
Baudissin, Wolf Graf von, 1951-1993
551 Aufbewahrungseinheiten; 18,2 laufende Meter
Archivbestand
deutsch
Literatur: Michael Staack (Hrsg.): Zur Aktualität des Denkens von Wolf Graf von Baudissin - Baudissin Memorial Lecture, Opladen 2011 (WIFIS-aktuell; 46).
Besondere Benutzungsbedingungen
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
24.04.2026, 10:58 MESZ