Obligation Arnold Stapper und seine Ehefrau Lucia Busch
Vollständigen Titel anzeigen
U 47
M 64 Familienarchiv Thönes/Wolters/Huypen Familienarchiv Thönes/Wolters/Huypen
Familienarchiv Thönes/Wolters/Huypen >> Obligationen, Hypotheken, Darlehen
1781 Januar 12
Regest: Obligation Arnold Stapper und seine Ehefrau Lucia Busch leihen sich von Witwe Helena Füsers eine Summe in Höhe von 175 Reichstaler kölnisch; als Sicherheit dient ihr Besitz, ein Haus, ein Hof, eine Scheune, ein Garten, ein Baumgarten und ein daran angrenzendes Stück Ackerland, die bunte Mütz genannt, in Börholz ("Bohrholt"), Bracht, neben Arnold Beeckmans und der Karrstrasse gelegen; verhandelt am Gericht Brüggen vor Peter Heinrich Kannengießer ("Kannegisser"), Hofrat des Kuhrfürsten zu Pfaltz und Vogt des Amtes Brüggen, besiegelt mit zwei Siegeln, "so geschehen am Gericht Brüggen den 12ten Jänner 1781" am 28.02.1791 zeigten Eheleute Arnold Stapper und Luzia (Lucia) Busch bei Gericht an, dass sie aus der Not heraus bei den Eheleuten Peter im Kamp und Elisabeth ter Porten eine weitere Schuld in Höhe von 70 Rtl. kölnisch aufgenommen haben, ebenfalls abgesichert durch deren Immobilien und besiegelt wie oben Quittung über die Rückzahlung der Gesamtsumme von 245 Rtl. plus Zinsen durch Peter im Kamp und Elisabeth ter Porten am 03.01.1794
2 Blatt (1 Doppelbögen)
Papier, vier Lacksiegel, ein kleines guterhaltenes (1), ein großes guterhaltenes (2), ein kleines schlecht abgedrücktes (3), ein großes am unteren Rand beschädigtes (4)
Urkunden
Siegelbeschreibung: 1: Peter Heinrich Kannengießer, gespaltener Schild, rechts ein steigender Löwe, links drei Kannen, der Schild bekrönt von einem Helm mit einem steigenden Löwen als Helmzier, gut
Siegelbeschreibung: 2, gespaltener Schild, rechts ein steigender Löwe und links zweimal schräg geteilt, gut
Siegelbeschreibung: 3: wie 1, wie 1, schlecht
Siegelbeschreibung: 4: wie 2, wie 2, mittelmäßig
Siegelbeschreibung: 2, gespaltener Schild, rechts ein steigender Löwe und links zweimal schräg geteilt, gut
Siegelbeschreibung: 3: wie 1, wie 1, schlecht
Siegelbeschreibung: 4: wie 2, wie 2, mittelmäßig
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 11:39 MEZ