Ehevertrag zwischen Maria geborene Hößlin, Witwe des Maurerkarrers Anton Bayer, und dem ledigen Johann Ehret von Pfuhl [Stadt Neu-Ulm]. Die Braut hat aus ihrer ersten Ehe den Sohn Christian Anton. Der Vertrag wird im Beisein des Tagelöhners Christian Kastler und des Wirts Zum Walfisch [abgegangene Wirtschaft, Walfischgasse 16] Christian Veil als Pfleger der Braut und ihres Kindes sowie des Bauern Georg Ehret aus Pfuhl als Pfleger des Bräutigams geschlossen.
Vollständigen Titel anzeigen
Ehevertrag zwischen Maria geborene Hößlin, Witwe des Maurerkarrers Anton Bayer, und dem ledigen Johann Ehret von Pfuhl [Stadt Neu-Ulm]. Die Braut hat aus ihrer ersten Ehe den Sohn Christian Anton. Der Vertrag wird im Beisein des Tagelöhners Christian Kastler und des Wirts Zum Walfisch [abgegangene Wirtschaft, Walfischgasse 16] Christian Veil als Pfleger der Braut und ihres Kindes sowie des Bauern Georg Ehret aus Pfuhl als Pfleger des Bräutigams geschlossen.
A Urk. Heiratsverträge, 136
A Urk. Heiratsverträge A Urkunden Heiratsverträge
A Urkunden Heiratsverträge
1790 August 5.
Archivale
Sprache: Deutsch
Ausstellungsort: Ulm
Aussteller: Maria geborene Hößlin verwitwete Bayer und Johann Ehret von Pfuhl
Siegler: Die Ratsherren Philipp Jakob Besserer von Thalfingen [Obertalfingen Stadt Ulm], Heinrich Friedrich Schad von Mittelbiberach [Lkr. Biberach], Anton Bayer und Matthias Sautter, Pflegamtsverwalter in Ulm, auf Bitte der Eheleute und der Pfleger mit dem größeren Siegel des Pflegamts
Kanzleivermerke: No. 22 (18. Jh.); N. 122 (19. Jh.)
Überlieferung: Orig.
Beschreibstoff: Papierlibell
Siegelbefund: Aufgedrücktes Oblatensiegel aus rotem Wachs; leicht beschädigt
Rückvermerke: Inhaltsangabe (18. Jh.)
Anmerkungen: Beilage: Inventar über den Besitz des Bräutigams vom 30. September 1790
Datum: So geschehen Ulm, den 5. augusti 1790.
Ausstellungsort: Ulm
Aussteller: Maria geborene Hößlin verwitwete Bayer und Johann Ehret von Pfuhl
Siegler: Die Ratsherren Philipp Jakob Besserer von Thalfingen [Obertalfingen Stadt Ulm], Heinrich Friedrich Schad von Mittelbiberach [Lkr. Biberach], Anton Bayer und Matthias Sautter, Pflegamtsverwalter in Ulm, auf Bitte der Eheleute und der Pfleger mit dem größeren Siegel des Pflegamts
Kanzleivermerke: No. 22 (18. Jh.); N. 122 (19. Jh.)
Überlieferung: Orig.
Beschreibstoff: Papierlibell
Siegelbefund: Aufgedrücktes Oblatensiegel aus rotem Wachs; leicht beschädigt
Rückvermerke: Inhaltsangabe (18. Jh.)
Anmerkungen: Beilage: Inventar über den Besitz des Bräutigams vom 30. September 1790
Datum: So geschehen Ulm, den 5. augusti 1790.
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
03.04.2025, 13:15 MESZ
Namensnennung - Nicht kommerziell - Keine Bearbeitungen 4.0 International