Klaus von Bierstadt ("Cleß von Berstatt") und seine Ehefrau Else, wohnhaft zu Oestrich im Rheingau ("Osterich im Ringkau"), verkaufen zu Erbe dem Prior und Konvent der Prediger zu Mainz ("Mentz") für 20 fl. (zu je 24 Albus) Mainzer ("Mentzer") Währung 1 fl. Wiederkaufszins, fällig auf Dienstag nach dem Sonntag Misericordia domini nach Mainz ("Mentz"), und verlegen folgende Unterpfänder: 1 Viertel Weingarten an dem "Esernberg" (Angrenzer "Kornß Henns" sel. Kinder und der Konvent von Gottestal ("Godesdaill")) - zinst 3 1/2 Viertel Wein nach Gottestal ("Godesdaill")); 1 Viertel Weingarten am "Heydenloch" (Angrenzer Hans von Butzbach ("Hanß von Butschbach") und "Velten Brodeln") - zinst 4 Schilling dem Kloster St. Johannisberg; 1 1/2 Viertel Weingarten an der "Seckengassen" (Angrenzer "Reyasen Cleß") - zinsen 1 Albus nach Rauenthal ("Ruendall") und 3 Viertel Wein nach "Dreysch". S. Heinrich Liebmann ("Lyepman"), Schultheiß zu Oestrich ("Osterich"). "Datum anno M°CCCC°XCVII uff den dinstdag nach dem sundag nach den Ostern den man nennet zu latein Mysericordia Domini."