Verkauf einer Rente
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C-Speck Lud, Urk. 13
C-Speck Lud Speckpfründe Ludgeri
Speckpfründe Ludgeri >> Urkunden
28. September 1591 (am abent Michaelis archangeli)
Enthält: Vor Dr. Goddert Leistingk, Richter der Stadt Münster, erscheinen Henrich zur Stegge und seine Frau Anna, Bürger zu Münster, sowie die Ratsherren Burchardt von Hoseden und Bernhardt von Detten mit Jorrien Oesthoff und Herman zur Lippe von Sibbetal, als Testamentsvollstrecker der Eheleute Werner Jockmaring und Elsa Kamphaus, zu Lebzeiten Bürger zu Münster. Erstere haben von den Testamentsvollstreckern das Haus gekauft im Kirchspiel St. Ludgeri an der Stubenstegge (Stavenstegge) zwischen der Badestube (badtstaven) und dem Haus des Christian Weddemhove, mit der Bedingung, dass eine Rente jährlich zu Michaelis (September 29) zu zahlen ist, laut eines Briefes der an die Empfänger des Hauses geht, zahlbar an die Armen der Speckpröven Ludgeri in Münster von 1½ Rt. Sie ist verschrieben an Jürrien Schlicker und Bernhardt Elverfeldt, Provisoren und Verwalter der Speckpröven Ludgeri in Münster, für ein Kapital von 25 Rt. Ablösevorbehalt für die Verkäufer am Fälligkeitstermin mit halbjähriger Vorankündigung. Der Richter siegelt. Zeugen: Jacob Mestrup und Joachim Rockelose. Ausf., Perg. 46 x 24,5 cm, durch Schnitt entwertet; Siegel des Richters stark beschädigt anhängend, im Schriftrund Wappen mit Lilie. Rückvermerk: Berent Bonse.
Archivale
Verweis: vgl. Speckpfründe Ludgeri Urk. 19
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 11:28 MEZ