Äbtissin des Stifts Neuenheerse gegen die Jesuiten in Paderborn wegen der v. Papenheimschen Lehngüter in Riesel
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B 605, 46 - Band: 2
B 605 Stift Heerse (Neuenheerse) - Akten
Stift Heerse (Neuenheerse) - Akten >> 13. Grundbesitz
(1303-1630) 1717-1737
Enthaeltvermerke: Enthält: fol.1-7, 9-18, 21, 22, 25-33 1717 Prozeßschriften fol.8 1727 Zwischenurteil. fol.19-20,23-24 1575 Kopien des Lehnreverses Herbolds von Papenheim. fol.34-35 1718 Auszüge aus dem papenheimschen Haus- und Lagerbuch fol.36-68 1718-1720 Prozeßschriften fol.69-72 1720 Schreiben Philipp Cöllers zu Neuenheerse zur Prozeßführung. fol.73-85 1726-1727 Prozeßschriften. fol.86 1727 Zwischenurteil fol.87-94 1729 Prozeßschriften. fol.95-97 1727 Protokollauszug über den Wohnsitz der v. Papenheim im 14. und 15. Jahrhundert. fol.98 1411 Kopie Verlängerung des Versatzes des Viertels vom Zehnten zu Riesel durch Buchard v. Papenheim an Wessel Sternberger, Priester am St. Martinsaltar im Dom zu Paderborn. fol.99-100 1727 Protokollauszug der Corveyer Lehnkurie über den Wohnsitz der v. Papenheim 1376-1651. fol.101-102 1474 Kopie des Lehnbriefs der Äbtissin Güdike, Gräfin v. Pyrmont, zu Neuenheerse für Burchard, Herbold und Friedrich v. Papenheim. fol.104-109 Schreiben aus Corvey wegen der Papenheimschen Belehnungen. fol.110 1730 Zwischenurteil. fol.111 1322 Verkauf des halben Zehnten zu Riesel durch Hermann v. Brakel an die Brüder v. Papenheim. fol.113-114 Bestätigung der Benennung der Linien v. Papenheim nach ihren Wohnsitzen. fol.115 1429 Kopie Mitbelehnung der v. Papenheim mit den Lehen Herbold Schultheiß durch Äbtissin Ermgard v. Neuenheerse. fol.117-119 Prozeßschriften. Fol.120-123 1605 Kopie des Lehnreverses Ludwigs von der Asseburg. fol.124-125 1303 Kopie des Lehnregisters von Neuenheerse. fol.126-127 1381 Verkauf des halben Zehnten in Riesel durch Johann Rave von dem Kogelenberge an Domkämmerer Johann von Wincingerode, Domherrn Berthold Besselius und Johann Gropentons(?) zu Paderborn. fol.128-137 1735 Prozeßschriften im Reichskammergerichtsprozeß. fol.138-141 1630 Kopie des Reverses Friedrich Jürgens v. Papenheim über die Belehnung durch Abt Johann Christoph von Corvey. fol.142-147 1735 Ladung vor das Reichskammergericht. fol.148-197 1736-1737 Prozeßschriften vor dem Reichskammergericht, darin fol.192 Urteil
Sachakte
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 11:14 MEZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Landesarchiv Nordrhein-Westfalen. Abteilung Westfalen
- Landesarchiv NRW Abteilung Westfalen (Archivtektonik)
- 1. Territorien des Alten Reiches bis 1802/03 einschließlich Kirchen, Stifter, Klöster, Städte u.ä. (Tektonik)
- 1.2. Westfälische Fürstbistümer (B) (Tektonik)
- 1.2.2. Fürstbistum Paderborn (Tektonik)
- 1.2.2.3. Stifte und Klöster (Tektonik)
- Stift Heerse (Neuenheerse) (Tektonik)
- Stift Heerse (Neuenheerse) / Akten (Bestand)
- 13. Grundbesitz (Gliederung)