Evangelisches Lehrerinnenseminar Markgröningen: Rechnungen (Bestand)
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Abt. Staatsarchiv Ludwigsburg, F 1/388
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Staatsarchiv Ludwigsburg (Archivtektonik) >> Untere Verwaltungsbehörden 1806-um 1945 >> Rechnungen der unteren Verwaltungsbehörden >> Geschäftsbereich Kultministerium >> Lehrerinnenseminare
1873-1924
Überlieferungsgeschichte
Das Schullehrerinnenseminar in Markgröningen wurde 1873 als Ausbildungsstätte für evangelische Volksschullehrerinnen anstelle eines bereits seit 1859 in Ludwigsburg bestehenden Lehrerinnenseminars ins Leben gerufen. Es bestand bis zum Jahr 1935. Die Rechnungen des Lehrerinnenseminars gehörten ursprünglich zu dem aus dem Finanzarchiv stammenden Mischbestand der Neueren Rechnungen.
Inhalt und Bewertung
Der Bestand enthält neben den Hauptbüchern Reste der Rechnungsbeilagen, darunter insbesondere Listen der Seminaristinnen.
Vorbemerkungen: Das Schullehrerinnenseminar in Markgröningen wurde am 20. Mai 1873 als Ausbildungsstätte für evangelische Volksschullehrerinnen im Königreich Württemberg eingeweiht. Es trat die Nachfolge des bereits 1859 gegründeten Lehrerinnenseminars in Ludwigsburg an, das als Privatseminar mit staatlicher Unterstützung geführt worden war. Das Markgröninger Lehrerinnenseminar war im ehemaligen Arbeitshaus für weibliche Gefangene untergebracht und mit einem Waisenhaus für Mädchen (vgl. Bestand F 1/422) verbunden. Es bestand bis zum Jahr 1935, ehe es im Zuge der Umgestaltung der Volksschullehrerausbildung durch die Nationalsozialisten einer als Heimschule organisierten Aufbauschule für Mädchen abgelöst wurde. Die nachstehend verzeichneten Rechnungen des Lehrererinnenseminars, die die einzige bislang ins Archiv gelangte Überlieferung dieser Institution darstellen, bildeten ursprünglich einen Bestandteil des aus dem Finanzarchiv stammenden und nur summarisch inventarisierten Mischbestands E 225/226 (Neuere Rechnungen); sie wurden um 1970 in einem eigenen Bestand zusammengefaßt und im Oktober 1992 von dem Zeitangestellten Dr. Dieter Schütz unter Anleitung des Unterzeichneten verzeichnet. Der Bestand F 1/388 umfaßt 83 Archivalieneinheiten im Umfang von 0,6 lfd. Regalmetern. Ludwigsburg, April 1993 Dr. Peter Müller
Das Schullehrerinnenseminar in Markgröningen wurde 1873 als Ausbildungsstätte für evangelische Volksschullehrerinnen anstelle eines bereits seit 1859 in Ludwigsburg bestehenden Lehrerinnenseminars ins Leben gerufen. Es bestand bis zum Jahr 1935. Die Rechnungen des Lehrerinnenseminars gehörten ursprünglich zu dem aus dem Finanzarchiv stammenden Mischbestand der Neueren Rechnungen.
Inhalt und Bewertung
Der Bestand enthält neben den Hauptbüchern Reste der Rechnungsbeilagen, darunter insbesondere Listen der Seminaristinnen.
Vorbemerkungen: Das Schullehrerinnenseminar in Markgröningen wurde am 20. Mai 1873 als Ausbildungsstätte für evangelische Volksschullehrerinnen im Königreich Württemberg eingeweiht. Es trat die Nachfolge des bereits 1859 gegründeten Lehrerinnenseminars in Ludwigsburg an, das als Privatseminar mit staatlicher Unterstützung geführt worden war. Das Markgröninger Lehrerinnenseminar war im ehemaligen Arbeitshaus für weibliche Gefangene untergebracht und mit einem Waisenhaus für Mädchen (vgl. Bestand F 1/422) verbunden. Es bestand bis zum Jahr 1935, ehe es im Zuge der Umgestaltung der Volksschullehrerausbildung durch die Nationalsozialisten einer als Heimschule organisierten Aufbauschule für Mädchen abgelöst wurde. Die nachstehend verzeichneten Rechnungen des Lehrererinnenseminars, die die einzige bislang ins Archiv gelangte Überlieferung dieser Institution darstellen, bildeten ursprünglich einen Bestandteil des aus dem Finanzarchiv stammenden und nur summarisch inventarisierten Mischbestands E 225/226 (Neuere Rechnungen); sie wurden um 1970 in einem eigenen Bestand zusammengefaßt und im Oktober 1992 von dem Zeitangestellten Dr. Dieter Schütz unter Anleitung des Unterzeichneten verzeichnet. Der Bestand F 1/388 umfaßt 83 Archivalieneinheiten im Umfang von 0,6 lfd. Regalmetern. Ludwigsburg, April 1993 Dr. Peter Müller
83 Bände (0,5 lfd. m)
Bestand
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
13.11.2025, 14:40 MEZ
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