Henricus de Weberstete, Amtmann (officiatus) und Richter zu Tungesbrucken von Seiten des Markgrafen Fridericus von Meißen, Landgrafen von Thüringe...
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Urk. 24, 86
Urk. 24, A II, Kloster Germerode
Urk. 24 Kloster Germerode - [ehemals: A II]
Kloster Germerode - [ehemals: A II] >> 1300-1324
1321 April 24
Ausfert. auf Perg. mit 1 abh. wohlerh. Siegel. Rückw. Rubrum. saec. XIV.
Urkunde
Identifikation (Urkunde): Originaldatierung: Actum et datum feria sexta in septimana pasche.
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Henricus de Weberstete, Amtmann (officiatus) und Richter zu Tungesbrucken von Seiten des Markgrafen Fridericus von Meißen, Landgrafen von Thüringen, bekundet, daß heute vor dem unter seinem Vorsitz gehaltenen gemeinen Gericht die Brüder Hartungus und Hartungus, Herren der Burg Erpha, ihre Güter im Dorfe Nedernwelspeche - 5 Hufen, 33 ß Mühlhäuser d [Denar] jährlich, 7 Gänse und 9 Hühner von 2 Hufen daselbst und die Hühner von dem 'hertmite' genannten Zins - mit Ausnahme der halben Hufe an der Grenze der Dorfgemarkungen von Nedernwelspeche und Obernwelspeche dem ebenfalls vor ihm im Auftrage seines Klosters erschienenen Propst Heymbradus von Germarode, dem sie die Güter verkauft haben, nach Landes Recht und Gewohnheit aufgelassen und mit handgebender Treu zugleich für ihre Erben versprochen haben, rechte Währschaft zu leisten und niemals mehr Ansprüche auf die Güter geltend zu machen.
Vermerke (Urkunde): Zeugen: Lutolfus, Herr der Burg zu Aldenguttern, Hermannus de Sebeleyben und Hermannus de Ubeche, Burgmannen zu Tungesbrucken, Henricus Vicedominus, Vogt in Bischoffesguttern, Heyno dictus Vout, Albertus de Welspeche, Johannes notarius in Tungesbrucken, Ekkehardus, Gerichtsbote (vrygbote), ,und andere'.
Vermerke (Urkunde): Siegler: Der Aussteller.
Vermerke (Urkunde): Druckangaben: J. Schmincke, UB Germerode nr. 71, S. 36 f.
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Henricus de Weberstete, Amtmann (officiatus) und Richter zu Tungesbrucken von Seiten des Markgrafen Fridericus von Meißen, Landgrafen von Thüringen, bekundet, daß heute vor dem unter seinem Vorsitz gehaltenen gemeinen Gericht die Brüder Hartungus und Hartungus, Herren der Burg Erpha, ihre Güter im Dorfe Nedernwelspeche - 5 Hufen, 33 ß Mühlhäuser d [Denar] jährlich, 7 Gänse und 9 Hühner von 2 Hufen daselbst und die Hühner von dem 'hertmite' genannten Zins - mit Ausnahme der halben Hufe an der Grenze der Dorfgemarkungen von Nedernwelspeche und Obernwelspeche dem ebenfalls vor ihm im Auftrage seines Klosters erschienenen Propst Heymbradus von Germarode, dem sie die Güter verkauft haben, nach Landes Recht und Gewohnheit aufgelassen und mit handgebender Treu zugleich für ihre Erben versprochen haben, rechte Währschaft zu leisten und niemals mehr Ansprüche auf die Güter geltend zu machen.
Vermerke (Urkunde): Zeugen: Lutolfus, Herr der Burg zu Aldenguttern, Hermannus de Sebeleyben und Hermannus de Ubeche, Burgmannen zu Tungesbrucken, Henricus Vicedominus, Vogt in Bischoffesguttern, Heyno dictus Vout, Albertus de Welspeche, Johannes notarius in Tungesbrucken, Ekkehardus, Gerichtsbote (vrygbote), ,und andere'.
Vermerke (Urkunde): Siegler: Der Aussteller.
Vermerke (Urkunde): Druckangaben: J. Schmincke, UB Germerode nr. 71, S. 36 f.
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
10.06.2025, 09:13 MESZ