Briefe der Josefine Gansser aus Lauffen/Neckar an ihren Mann Rudolf Gansser und andere Briefe zum Feldzug 1870/71 gegen Frankreich (im September 1889 zu einem Faszikel zusammengeheftet)
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Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, Q 2/48 Bü 4
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, Q 2/48 Nachlässe Rudolf von Gansser sen. und Rudolf Gansser jun.
Nachlässe Rudolf von Gansser sen. und Rudolf Gansser jun. >> 2. Rudolf von Gansser sen. (1829-1907), Ministerialdirektor im Kriegsministerium, und seine Frau Josefine >> 2.1. Korrespondenz
27. Juli 1870-4. März 1871
Enthält u.a.: Sorgen um ihren Mann (30.07); Entlassung des Dienstmädchens Caroline und Einstellung eines neuen (5.08.); Nachrichtenlage, Sorgen um ihren Mann (7.08.2017); Reaktion auf die Schlacht bei Wörth (11.08.); Zustand der Ulmer Wohnung (12.08.); Einschätzung der Kriegslage (19.08.); Begeisterung für den Krieg in der Bevölkerung (28.08.); weitere Siegesnachricht (1.09.); Nachricht von der Gefangennahme Napoleons III. (3.09.); Friedenshoffnung, Besuch von Schwager Emil Gansser in Lauffen (4.09.); Tod des Onkels Nägele (4.09.); Beerdigung des Onkels Nägele (8.09.); Unternehmungen mit Schwager Emil (11.09.); Nachrichten von der Schlacht von Sedan (19.09.); Holzvorrat der Ulmer Wohnung (23.10.); Einkellern des Weines, Krankheiten der Kinder (30.10.); Stadtbrand in Lauffen, bevorstehendes Bombardement von Paris (29.10.); die Kinder (30.10.); Geldangelegenheiten (31.10.); Besuch in Stuttgart, finanzielle Angelegenheiten (2.11.); die Kinder (4. und 6.11.); Besuch in Ulm (14.11. mittags und abends); Überlegungen über die Dauer des Krieges (26.11.); finanzielle Angelegenheiten (1.12.); Ausfall aus Paris, Vorbereitung von Weihnachten (2.12.); Ankunft des Hundes von Rudolf Gansser (4.12.); Weihnachtspaket an Rudolf Gansser (7.12.); Zahnen der Töchter (13.12.); Weihnachtsfeier der Kinder (19.12.); Bescherung am Heiligen Abend (24.12.); Haushaltung in Lauffen (1.01.1871); Zustand der Mutter (15.01.); neue Magd (18.01.); Sorge um die Mutter (24.01.); rare Nachrichten über eine Kapitulation (31.01.); Schlafstörungen, die Kinder (9.02.); Schwierigkeiten mit der Mutter, Verlängerung des Waffenstillstandes (24.02.)
Enthält auch: A. Saur aus Stuttgart an Rudolf Gansser vom 28.07.1870 (Bl. 7) wegen Bezahlung eines Pferdes; Vetter Eduard Kober aus Böblingen an Rudolf Gansser aus Böblingen vom 30.07.1870 (Bl. 8) wegen Versorgung mit Hafer; Vetter Julius Leipprand aus Stuttgart an Rudolf Gansser vom 13.08.1870 (Bl. 26), 23.08.1870 (Bl. 34) Reaktion auf Siegesbotschaft von Gravelotte, und vom 21.09. (Bl. 91); Vetter [Julius Leipprand] aus Stuttgart an Robert Gansser vom 21.09.1870 (Bl. 91); Bruder Emil Gansser aus Bregenz an Rudolf Gansser vom 3.09.1870 (Bl. 59), vom 9.10.1870 (Bl. 113); Schwägerin Anni an Rudolf Gansser vom 17.01.1871 (Bl. 230); Tante Luise Nägele aus Vaihingen an Rudolf Gansser vom 29.08.1870 (Bl. 61); Luise Nägele an ihre Schwester Therese vom 4.09.1870 (Bl. 68) über den Tod ihres Mannes; Vetter Julius Leipprand aus Stuttgart an Josefine Gansser vom 22.08.1870 (Bl. 38); Marie L.[eipprand] aus Frankfurt an Josefine Gannser vom 22.08.1870 (Bl. 40); Schwager Emil Gansser aus Bregenz an Josefine Gansser vom 30.07.1870 (Bl.10); Karl Widmann aus Stuttgart an die Base Josefine Gansser vom 21.09.1870 (Bl. 90); eingestreute Kurzbriefe von den Söhnen an Rudolf Gansser; Foto Josefine Gansser mit ihren 4 Kindern (Bl. 81)
Enthält auch: A. Saur aus Stuttgart an Rudolf Gansser vom 28.07.1870 (Bl. 7) wegen Bezahlung eines Pferdes; Vetter Eduard Kober aus Böblingen an Rudolf Gansser aus Böblingen vom 30.07.1870 (Bl. 8) wegen Versorgung mit Hafer; Vetter Julius Leipprand aus Stuttgart an Rudolf Gansser vom 13.08.1870 (Bl. 26), 23.08.1870 (Bl. 34) Reaktion auf Siegesbotschaft von Gravelotte, und vom 21.09. (Bl. 91); Vetter [Julius Leipprand] aus Stuttgart an Robert Gansser vom 21.09.1870 (Bl. 91); Bruder Emil Gansser aus Bregenz an Rudolf Gansser vom 3.09.1870 (Bl. 59), vom 9.10.1870 (Bl. 113); Schwägerin Anni an Rudolf Gansser vom 17.01.1871 (Bl. 230); Tante Luise Nägele aus Vaihingen an Rudolf Gansser vom 29.08.1870 (Bl. 61); Luise Nägele an ihre Schwester Therese vom 4.09.1870 (Bl. 68) über den Tod ihres Mannes; Vetter Julius Leipprand aus Stuttgart an Josefine Gansser vom 22.08.1870 (Bl. 38); Marie L.[eipprand] aus Frankfurt an Josefine Gannser vom 22.08.1870 (Bl. 40); Schwager Emil Gansser aus Bregenz an Josefine Gansser vom 30.07.1870 (Bl.10); Karl Widmann aus Stuttgart an die Base Josefine Gansser vom 21.09.1870 (Bl. 90); eingestreute Kurzbriefe von den Söhnen an Rudolf Gansser; Foto Josefine Gansser mit ihren 4 Kindern (Bl. 81)
1 Fasz., 287 Bl.
Archivale
Briefe ab 6.01.1871 von 1-34 durchnummeriert
Gansser, Emil
Gansser, Josefine
Kober, Eduard
Leipprand, Julius
Leipprand, Marie
Nägele, Luise
Nägele; Familie
Saur, A.
Widmann, Karl
Frankreich [F]
Gravelotte [F]; Schlacht
Lauffen am Neckar HN
Paris [F]
Sedan, Dép. Ardennes [F]; Schlacht
Stuttgart S
Ulm UL
Wörth, Dép. Bas-Rhin [F]; Schlacht
Feldzug 1870/71
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
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21.11.2025, 15:29 MEZ
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