Johannes Hummel von Plieningen (Blieningen) verkauft dem Kloster Bebenhausen alle ihm von seinem Vater Konrad Hummel angefallenen Güter, Rechte und Gerechtsame samt Zugehörden in Plieningen (Blieningen), nur das Tafernrecht ausgenommen, um 260 Pfund Heller mit Bewilligung seiner Schwester und ihres Mannes, Gumpold von Remmigsheim (Gumbold von Remmenkein), und mit Zustimmung des Grafen Gottfried von Tübingen (Thuwingen), welcher dem Kloster all sein Eigentums- und sonstiges Recht an dem Verkaufsgegenstand schon lange übertragen.
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Johannes Hummel von Plieningen (Blieningen) verkauft dem Kloster Bebenhausen alle ihm von seinem Vater Konrad Hummel angefallenen Güter, Rechte und Gerechtsame samt Zugehörden in Plieningen (Blieningen), nur das Tafernrecht ausgenommen, um 260 Pfund Heller mit Bewilligung seiner Schwester und ihres Mannes, Gumpold von Remmigsheim (Gumbold von Remmenkein), und mit Zustimmung des Grafen Gottfried von Tübingen (Thuwingen), welcher dem Kloster all sein Eigentums- und sonstiges Recht an dem Verkaufsgegenstand schon lange übertragen.
Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, A 474 U 1717
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, A 474 Bebenhausen
Bebenhausen >> Besonderer Teil >> Plieningen
1296 Mai 1 (kalendas Maii Indictione IX.)
16,4 x 37,5 (Höhe x Breite)
Urkunden
Lateinisch
Schaden: mehrere kleine Wasserflecken im Text
Ausstellungsort: Esslingen (Ezzelingen)
Aussteller: Hummel, Johannes
Zeugen: Sölre; Ritter (dictus Solre miles); Herter, Dieter; Rektor der Kirche von Waiblingen (Dietterus rector ecclesie de Waibelingen dictus Herter); Rohr, Friedrich, Hunger und Schwicker von (Fridericus, Hungerus et Sviggerus fratres dicti de Rore); Marquard; Gemeindevorsteher (Marquardus capitaneus); Ruprecht, Rüdiger; Schultheiß (Rudegerus scultetus dictus Rupreht); Nallinger, Hugo (Hugo dictus Nallinger); Hasenzagel, Rudolf (Rudolfus dictus Hasenzagel); Ruprecht, Ruprecht und Konrad (Ruperhtus et Cunradus fratres dicti Rupreht); Hall, Truhlieb und Friedrich (Truhliebus et Fridericus fratres dicti de Hallis); Gerter, Albert (Albertus dictus Gerter); Schongau, Berthold von (Berhtoldus dictus de Schongowe iurati de Ezzelingen)
Siegler: Tübingen, Gottfried von; Graf; Esslingen, Stadt
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: 2 Siegel anhängend
Druck: WUB X., Nr. 4846
Ausstellungsort: Esslingen (Ezzelingen)
Aussteller: Hummel, Johannes
Zeugen: Sölre; Ritter (dictus Solre miles); Herter, Dieter; Rektor der Kirche von Waiblingen (Dietterus rector ecclesie de Waibelingen dictus Herter); Rohr, Friedrich, Hunger und Schwicker von (Fridericus, Hungerus et Sviggerus fratres dicti de Rore); Marquard; Gemeindevorsteher (Marquardus capitaneus); Ruprecht, Rüdiger; Schultheiß (Rudegerus scultetus dictus Rupreht); Nallinger, Hugo (Hugo dictus Nallinger); Hasenzagel, Rudolf (Rudolfus dictus Hasenzagel); Ruprecht, Ruprecht und Konrad (Ruperhtus et Cunradus fratres dicti Rupreht); Hall, Truhlieb und Friedrich (Truhliebus et Fridericus fratres dicti de Hallis); Gerter, Albert (Albertus dictus Gerter); Schongau, Berthold von (Berhtoldus dictus de Schongowe iurati de Ezzelingen)
Siegler: Tübingen, Gottfried von; Graf; Esslingen, Stadt
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: 2 Siegel anhängend
Druck: WUB X., Nr. 4846
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
21.11.2025, 15:21 MEZ
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