Magdalena Tempel, Ehefrau des Apothekers Johann Friedrich Tempel, Anna Magdalena Roscher, und dieser zugleich als Vormund über die Johann Gottfried Fanetischen Töchter, verabreden den Verkauf der ihnen auf Absterben der Jungfer Maria Magdalena Hönig erblich zugefallenen in St. Sebalder Pfarr in der alten Ledergasse, zwischen den von Behaimschen und von Imhofschen Behausungen liegenden frei lauter eigenen Behausung und Hofreite an den Handelsmann Johann David Haas in Nürnberg um 3.800 Gulden.
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Magdalena Tempel, Ehefrau des Apothekers Johann Friedrich Tempel, Anna Magdalena Roscher, und dieser zugleich als Vormund über die Johann Gottfried Fanetischen Töchter, verabreden den Verkauf der ihnen auf Absterben der Jungfer Maria Magdalena Hönig erblich zugefallenen in St. Sebalder Pfarr in der alten Ledergasse, zwischen den von Behaimschen und von Imhofschen Behausungen liegenden frei lauter eigenen Behausung und Hofreite an den Handelsmann Johann David Haas in Nürnberg um 3.800 Gulden.
E 34 Nr. 45
E 34 Familienarchiv Cnopf
Familienarchiv Cnopf
08.09.1778
Archivale
Bemerkungen: Mit 5 aufgedrückten Siegeln.
Indexbegriff Person: Haas, Johann David
Indexbegriff Person: Hönig, Maria Magdalena
Indexbegriff Person: Roscher, Anna Magdalena
Indexbegriff Person: Tempel, Johann Friedrich
Indexbegriff Person: Tempel, Magdalena
Indexbegriff Sache: Klassifikation E/F-Bestände: Tucherstraße 15 (S 1128)
Indexbegriff Person: Haas, Johann David
Indexbegriff Person: Hönig, Maria Magdalena
Indexbegriff Person: Roscher, Anna Magdalena
Indexbegriff Person: Tempel, Johann Friedrich
Indexbegriff Person: Tempel, Magdalena
Indexbegriff Sache: Klassifikation E/F-Bestände: Tucherstraße 15 (S 1128)
Ledergasse
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
05.06.2025, 13:00 MESZ