Abt Kraft und der Konvent von Hirsau (Hirschau) verkaufen an Abt Eberhard und den Konvent von Bebenhausen ihre Güter zu Geisnang (Ghisenang), Echterdingen (Ehthertin), Stetten (Stethen), Horwe*, Plieningen (Blieningen) und Obersielmingen (Ober-Sigehelmingen) mit Zugehör und Rechten, ausgenommen eine Wiese im Echterdinger Bann (Ehtertinger B.), welche zum Hirsauer Hof (Hirschauer Hof) in Neckartailfingen (Neckertheilfingen) gehört, zu freiem Eigentum um 36 Pfund Heller.
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Abt Kraft und der Konvent von Hirsau (Hirschau) verkaufen an Abt Eberhard und den Konvent von Bebenhausen ihre Güter zu Geisnang (Ghisenang), Echterdingen (Ehthertin), Stetten (Stethen), Horwe*, Plieningen (Blieningen) und Obersielmingen (Ober-Sigehelmingen) mit Zugehör und Rechten, ausgenommen eine Wiese im Echterdinger Bann (Ehtertinger B.), welche zum Hirsauer Hof (Hirschauer Hof) in Neckartailfingen (Neckertheilfingen) gehört, zu freiem Eigentum um 36 Pfund Heller.
Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, A 474 U 785
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, A 474 Bebenhausen
Bebenhausen >> Besonderer Teil >> Geisnang
1275 Februar 8 (feria sexta post purificationem proxima)
12,8 x 22,2 (Höhe x Breite)
Urkunden
Lateinisch
Ausstellungsort: Weil der Stadt (apud Wile)
Aussteller: Kraft; Abt von Hirsau; Hirsau, Konvent
Zeugen: Berthold; Prior von Hirsau (Bertholdus prior Hirsaugiensis); Friedrich; Dekan in Calw (Fridericus decanus in Calwe); Heimsheim, Albert von, genannt Bezzerer (Albertus de Heimsheim dictus Bezzerer); Kraft; Bruder des Klosters Hirsau (Craft frater abbatis Hirsaugiensis); Faber, Ludwig, genannt Übelacker (Ludevigus Faber dictus Ubelagger); Leischer, Konrad (Conradus dictus Leischer)
Siegler: Kraft; Abt von Hirsau; Hirsau, Konvent
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: 2 Siegel abgegangen
Vermerke: Craft war von 1280-1293 Abt von Hirsau; 1275 war Johann I. Abt von Hirsau *Horwe (ohne Zweifel wegen der anderen Orte, mit welchen dieser Ort hier in Verbindung genannt ist, das jetzt im Oberamt Stuttgart gelegene Örtchen Horw oder Horow und nicht die Obe
Druck: WUB VII., Nr. 2484
Aussteller: Kraft; Abt von Hirsau; Hirsau, Konvent
Zeugen: Berthold; Prior von Hirsau (Bertholdus prior Hirsaugiensis); Friedrich; Dekan in Calw (Fridericus decanus in Calwe); Heimsheim, Albert von, genannt Bezzerer (Albertus de Heimsheim dictus Bezzerer); Kraft; Bruder des Klosters Hirsau (Craft frater abbatis Hirsaugiensis); Faber, Ludwig, genannt Übelacker (Ludevigus Faber dictus Ubelagger); Leischer, Konrad (Conradus dictus Leischer)
Siegler: Kraft; Abt von Hirsau; Hirsau, Konvent
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: 2 Siegel abgegangen
Vermerke: Craft war von 1280-1293 Abt von Hirsau; 1275 war Johann I. Abt von Hirsau *Horwe (ohne Zweifel wegen der anderen Orte, mit welchen dieser Ort hier in Verbindung genannt ist, das jetzt im Oberamt Stuttgart gelegene Örtchen Horw oder Horow und nicht die Obe
Druck: WUB VII., Nr. 2484
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
21.11.2025, 15:19 MEZ
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