Sammelband "Fürstenschreiben" mit an Bürgermeister und Rat zu Münster gerichteten Briefen (meist mit eigenhändiger Unterschrift)
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A-RatsA, A II Nr. 24
A-RatsA Ratsarchiv (bis 1802)
Ratsarchiv (bis 1802) >> 02 Ratsangelegenheiten (A II)
1545 - 1651
Enthält Briefe folgender Absender: - Bischof Franz v. Waldeck 1545 (betr. Rechtsforderung des Wolbecker Rentmeisters Christoffer v. Waldeck an Johan Kerckerinck zur Borg) - Bischof Johann v.Hoya (1569 u. 1588 betr. Nachlass des Lic. Welfeldt bzw. Abfertigung des Sekretärs Veit Ercklents) - Herzog Wilhelm von Kleve-Jülich-Berg (1576/78 betr. Abfertigung von Gesandten zur Beilegung von Streitigkeiten) - Graf Adolf von Schaumburg zu Gemen (1584 betr. Kreissteuer) - Gräfin Anna zu Tecklenburg (1589 Abfertigung des Rentmeisters Franz Wesselinck) - Graf Wilhelm Ludwig von Nassau, Statthalter zu Friesland (1590 betr. Arrest auf Güter Peter Gysberts von Emden) - Graf Simon zur Lippe (1592 betr. nachbarliche Korrespondenz' in Kriegszeiten) - Graf Enno von Ostfriesland (1593 betr. Geseke Frantz, Frau des Hans Andreas, und Nachlass Joh. Schmelte, 1611 betr. Absendung des Balthasar Ripperda zu Veenhusen) - Herzog Friedrich Wilhelm zu Sachsen (1593 betr. "Förderung der Commercien") - Graf Wolfgang zu Isenburg-Büdingen (1595 betr. Geburtsbrief für Hartmann und Peter Rölever) - Landgraf Moritz von Hessen (1596 desgleichen) - Landgraf Ludwig d.J. von Hessen (1597 desgleichen) - Bischof Philipp Sigismund von Osnabrück (1597 betr. Supplik des Curdt Bockelman) - Kurfürst Ernst von Köln (1598 betr. Johann Sonneman aus Köln) - Graf Friedrich zu Berg (1599 betr. Einkauf von Wein und Spezereien) - Herzogin Elisabeth Magdalene von Livland und Kurland (1605 betr. Nachlass des Bürgers Michel Proelich für dessen Tochter Maria, ihre Dienerin) - Äbtissin Elisabeth von Essen, geb. Gräfin v.d.Berg (1612 betr. Forderung des Henrich Lange) - Landgraf Philipp zu Hessen (1612 betr. Belehnung mit Borckelo) - Markgraf Georg Wilhelm zu "Brandenburg (1617 betr. Geburtsbrief für den Harnischmacher Hermann Brinckhorn) - Graf Wilhelm Henrich zu Bentheim-Steinfurt (1620 betr. Berthold Pötkens Pfandschaft) - Gräfin Margaretha zu Bentheim-Steinfurt (1623: Einladung zum Begräbnis ihres Gatten Adolf in Rheda) - Bischof Franz Wilhelm von Osnabrück (1628 betr. Prozess gegen Dr. Henrich Schräder, ehemaligen Bürgermeister zu Osnabrück, der beim Syndikus Lic. H. Wittfeld Truhen mit "verdächtiger Korrespondenz" untergestellt habe) - Graf Philipp von Schaumburg-Lippe (1651 betr. Ersatz von 46 Talern).
Archivale
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 11:55 MEZ
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