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Besatzer raus
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Schon Wochen vor den Castortransporten kam es durch Allgemeinverfügungen, Polizeipräsens, Hausdurchsuchungen u.a. zu einem Ausnahmezustand im Landkreis Lüchow-Dannenberg. Entlang der Transportstrecke, Schiene und Strasse, sowie in den Städten Dannenberg, Hitzacker und Lüchow fanden ausgiebige Kontrollen statt. Auch eine seelische Belastung für die Bürger des Landkreises. 1996 baten Geschäfte wie Buchläden, Bäckereien u.a. durch Plakate die Polizei, das Geschäft nur ohne Waffen zu betreten. - Den Beamten schlug im Wendland in manchen Castor-Jahren eine Welle der Ablehnung entgegen. An Trafohäuschen und Wänden war die Parole "Besatzer raus" zu lesen. - 2001 setzte die Polizei 130 Beamte ein, die als Konfliktmanager vor dem Castor-Transport nach Gorleben im Wendland Klinken putzen gehen und den Bürgern Ängste nehmen sollten. Während des Transportes war die Aufgabe an "brisanten Orten" zu schlichten. Das "Konfliktmanagement" war Teil einer Deeskalationspolitik. - Schlagworte: - Gorleben, Atomkraft, Atommüll, Atomtransport, Castor, Polizei, Deeskalation, Castortransport, Demonstration. -
Urheber / Quelle: Gorleben Archiv / Birgit Huneke
Polizist und V-Mann in Comic-Art. - Text: - Besatzer raus - aus dem Wendland!
Urheber / Quelle: Unbekannt
Papier; Offsetdruck; Gelb; Schwarz
Breite: 29,61 cm
Höhe: 41,68 cm
Herstellung
1996
Protest
Kernenergie
Widerstand
Gorleben
Plakat (Objektgattung)
Plakate (Spezialklassifikation: Hessische Systematik)