Stift S. Petri und Pauli zu Halberstadt (Bestand)
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A 15c (Benutzungsort: Magdeburg)
Landesarchiv Sachsen-Anhalt (Archivtektonik) >> 01. Territoriale Vorgänger der preußischen Provinz Sachsen (902 - 1807/16) >> 01.02. Hochstift/Fürstentum Halberstadt >> 01.02.03. Akten >> 01.02.03.01. Ober- und Mittelbehörden >> 01.02.03.01.03. Halberstädtische Stifter und Klöster
(1136, 1465) 1576 - 1820
Findhilfsmittel: Behördenfindbuch, 1801ff mit späteren archivischen Ergänzungen
Registraturbildner: Das Kollegiatstift St. Peter und Paul wurde um 1085 vom Halberstädter Bischof Burchard II. gegründet. An der Spitze stand zunächst ein Propst, der dem Domkapitel angehörte. Seit 1425 trat der Dekan an die erste Stelle. Die Zahl der Kapitulare schwankte um 12, hinzu kamen seit der Mitte des 13. Jh. Vikare.
Die Reformation vollzog die Hälfte der Kanoniker mit. Nach 1650 zog der Kurfürst von Brandenburg ein evangelisches und ein katholisches Kanonikat als Quartpräbenden ein und überließ deren Einkünfte für ein halbes Jahrhundert der Universität Frankfurt (Oder) und dem Joachimsthaler Gymnasium. Für die Gerichtsbarkeit über die Stiftsangehörigen und über die Bewohner der Stiftsfreiheit sowie für sonstige Verwaltungs- und Rechtsgeschäfte des Kapitels war ein Syndikus angestellt.
1810 verfiel auch das Paulsstift der Säkularisation durch das Königreich Westphalen.
Bestandsinformationen: Das Archiv des Stifts war 1728 verzeichnet worden. Es lag noch 1815 unter der Aufsicht des Domänenregistrators vor Ort. Bald nach 1824 wurde das Archiv nach Magdeburg überstellt, die Akten jedoch größtenteils zunächst an das Regierungsarchiv unter der Bezeichnung Stifterarchiv b Nr. 21.1890 kamen sie dann an das Provinzialarchiv.
Registraturbildner: Das Kollegiatstift St. Peter und Paul wurde um 1085 vom Halberstädter Bischof Burchard II. gegründet. An der Spitze stand zunächst ein Propst, der dem Domkapitel angehörte. Seit 1425 trat der Dekan an die erste Stelle. Die Zahl der Kapitulare schwankte um 12, hinzu kamen seit der Mitte des 13. Jh. Vikare.
Die Reformation vollzog die Hälfte der Kanoniker mit. Nach 1650 zog der Kurfürst von Brandenburg ein evangelisches und ein katholisches Kanonikat als Quartpräbenden ein und überließ deren Einkünfte für ein halbes Jahrhundert der Universität Frankfurt (Oder) und dem Joachimsthaler Gymnasium. Für die Gerichtsbarkeit über die Stiftsangehörigen und über die Bewohner der Stiftsfreiheit sowie für sonstige Verwaltungs- und Rechtsgeschäfte des Kapitels war ein Syndikus angestellt.
1810 verfiel auch das Paulsstift der Säkularisation durch das Königreich Westphalen.
Bestandsinformationen: Das Archiv des Stifts war 1728 verzeichnet worden. Es lag noch 1815 unter der Aufsicht des Domänenregistrators vor Ort. Bald nach 1824 wurde das Archiv nach Magdeburg überstellt, die Akten jedoch größtenteils zunächst an das Regierungsarchiv unter der Bezeichnung Stifterarchiv b Nr. 21.1890 kamen sie dann an das Provinzialarchiv.
Laufmeter: 3.2
Bestand
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
14.04.2025, 08:12 MESZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Landesarchiv Sachsen-Anhalt (Archivtektonik)
- 01. Territoriale Vorgänger der preußischen Provinz Sachsen (902 - 1807/16) (Tektonik)
- 01.02. Hochstift/Fürstentum Halberstadt (Tektonik)
- 01.02.03. Akten (Tektonik)
- 01.02.03.01. Ober- und Mittelbehörden (Tektonik)
- 01.02.03.01.03. Halberstädtische Stifter und Klöster (Tektonik)