Anlage von Manufakturen und Zahlung von Pfundgeldern
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Rep. 35, Nr. 304
01.03.24. Pfundkammer der Stadt Stralsund Pfundkammer der Stadt Stralsund
Pfundkammer der Stadt Stralsund >> 03. 01.04.23.03. Zulage (Pfundgeld) >> 03.01. 01.03.24.03.01. Regelung der Zulage >> 03.01.04. 01.03.24.03.01.04. Regelung der Zulage für Manufakturen und Fabriken
1744 - 1816
Hennings Zeug- und Wollmanufaktur.- Greifswalder Wachs-Bleich-Fabrik und Seifensiederei des Majors von Bilow.- Fayencemanufaktur des Kaufmanns Giese.- Privileg zur Errichtung einer Salzsiederei des Kaufmanns Spalding.- Gesuche der Kaufleute Carl Friedrich Brandt und Georg Friedrich Schlüter sowie des Graveurs Johann Caspar Kern zur Errichtung einer Spielkartenfabrik.- Gesuch der Kaufleute Friedrich Bernhard Krämer, Martin Heinrich Haevernick und Christian Banck zur Anlage einer Tabakfabrik.- Übersicht über eingegangene Tabakmengen.- Zusammenstellung von Maschinen und Geräten zum Betreiben einer Tabakfabrik.- Rauch- und Schnupftabakfabrik des Kaufmanns David Nicolas Hennings.- Privilegien (Abschriften) für die Kaufleute Martin Siegmund Wilde, Johannes Graff, Johann Wilhelm Glaser, Johann Philipp Witte, Emanuel Stender, Johann Martin Fock und Christian Friedrich Clasen zur Einrichtung von Tabakfabriken mit entsprechenden Vergünstigungen.- Übersichten der verarbeiteten Tabakmengen.- Gesuch des Kaufmanns Hieronimus Albrecht Blumenthal zur Errichtung einer Tabakfabrik.- Gesuch der Kaufleute J. C. Krüger und A. Wachlen zur Anlegung einer Kork- und Tabakfabrik.- Privileg für den Kaufmann und Lohgerber Gottfried Heinrich Lorenz zum Betreiben einer Gerberei und Lederfabrik.- Gesuch des Johann Michael Schnitter sowie der Juden Israel und David Hirsch zur Eröffnung einer Seifensiederei.- Privileg für den Kaufmann Kagelmacher zur Eröffnung einer Seifensiederei und einer Kerzengießerei.- Privileg für den Handelsmann Martin Friedrich Billroth zur Eröffnung einer Blumenfabrik.- Privileg für den Kaufmann Carl Hermann Westphal zur Einrichtung einer Zuckersiederei.- Korkfabrik des Kaufmanns Georg Friedrich Schlüter.- Privileg zur Einrichtung einer Baumwollspinnerei für den Schutzjuden Wolff Joseph Friedländer.- Destilliereinrichtung des Kaufmanns Weigel.- Amidomfabrik des Kaufmanns Christoph Nicolaus Sohst.- Verzeichnis des 1793 aus Lübeck angekommenen Amidoms.- Möbelfabrik des Tischlermeisters Johann Heinrich Dumrath.
Akten
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
29.10.2025, 11:27 MEZ