RTL-Beitrag zu jüdischem Leben in Schleswig-Holstein
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LASH, Abt. 304 Nr. 5143
Abt. 304 Landesarchiv Schleswig-Holstein
Abt. 304 Landesarchiv Schleswig-Holstein >> 4 Dienstregistratur ab 1978 >> 4.4 Öffentlichkeitsarbeit
2024
Enthält: Kurzbeschreibung: Die Leiterin der jüdischen Gemeinde Kiel, Viktoria Ladyshenski, erläutert die Wiederbegründung jüdischen Lebens in Schleswig Holstein. Anlass war der Fund einer Urkunde im Landesarchiv Schleswig-Holstein, die auf eine deutlich längere Tradition von jüdischem Leben im Land verweist, als es in der Forschung zuvor angenommen wurde. Beschreibung: Aufnahme des jüdischen Friedhofs in Kiel. Aufnahme von Viktoria Ladyshenski, die die Neuanfänge jüdischen Lebens in Schleswig-Holstein, vor allem durch Einwanderung aus der ehemaligen Sowjetunion, seit 1991 erläutert. Wiedergründung der jüdischen Gemeinde in Kiel 1993. Aufnahmen von Rainer Hering im Magazin des Landesarchiv mit Bericht die erste Erwähnung jüdischen Lebens in Schleswig-Holstein vor 600 Jahren. Kurzbericht über jüdisches Leben in der Region seit dem Mittelalter bis zur NS-Zeit, hinterlegt mit Bildern von alten Postkarten und Gedenktafeln. Bericht über die Situation von Jüdinnen und Juden in Schleswig-Holstein vor dem Hintergrund des Kriegs im Nahen Osten. Aufzählung der antisemitischen Straftaten im Land durch den Leiter der Meldestelle für Antisemitische Vorfälle, Joshua Vogel. Bau einer neuen Synagoge in Kiel.
Urheber: RTL Group
Verzeichnung
Weitere Angaben (digital): Abspieldauer: 4:14 Min.
MP4-Datei. Farbe. Ton
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
26.01.2026, 12:56 MEZ