Gedenkstätten im Land - Orte des Erinnerns
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Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, R 3/003 D003102/103
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, R 3/003 Hörfunksendungen des SWR aus dem Jahre 2000
Hörfunksendungen des SWR aus dem Jahre 2000 >> Januar 2000
23. Januar 2000
"Es wird noch ein paar hundert Jahre dauern, bis Menschen begreifen, dass man Menschen wie Menschen behandeln soll", das sagt Mendel Gutt, ein früherer Häftling und Überlebender des Konzentrationslagers Hessental. In diesem Jahr will die Stadt Schwäbisch Hall dort eine KZ-Gedenkstätte einrichten, als Gedenk-Ort vieler im Land. Es sind Orte, die Mahnmal sind für die Opfer der nationalsozialistischen Verbrechen, Orte, die an die Opfer der "Euthanasie" erinnern, wie in Grafeneck bei Münsingen. Orte, die das wechselvolle Schicksal einer zerstörten Synagoge zeigen, die an das erloschene Leben einer schwäbischen Landjudengemeinde erinnern, wie in Baisingen bei Rottenburg.
SWR 1
0:30:00; 0'30
Audio-Visuelle Medien
Gabeli, Helmut; Rechtsanwalt, Gesprächskreis ehemalige Synagoge Haigerloch, 1944-2018
Gutt, Mendel
Hubele, Siegfried
Hug, Adolf
Karlinger, Erika
Baisingen : Rottenburg am Neckar TÜ
Grafeneck : Dapfen, Gomadingen RT
Hessental : Schwäbisch Hall SHA
Ulm UL; Herrschaft
Bauwerk: Synagoge Baisingen
Behinderte
Euthanasie
Gedenkstätte
Krankheit
Nationalsozialismus; Judenverfolgung
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
21.11.2025, 15:30 MEZ
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