Zensur der Bücher und anderer Schriften sowie die gegen den Missbrauch der Pressefreiheit gerichteten Maßregeln, Bd. 5
Vollständigen Titel anzeigen
10088 Oberkonsistorium, Nr. Loc. 10748/01 (Zu benutzen im Hauptstaatsarchiv Dresden)
Registratursignatur: Loc. 5, No. 2e, Vol. V
10088 Oberkonsistorium
10088 Oberkonsistorium >> 10. Büchersachen >> 10.02. Zensur, Konfiszierte Schriften
1792 - 1794, 1801 -1802, 1807 - 1808, 1811 - 1812
Enthält u. a.: "Dresdner Frag- und Anzeigen", No. 28, 15. Juli 1794, und die Beilage "Dresdner Gelehrte Anzeigen" (Druckschrift) (Bl. 25).- "Dresdner Frag- und Anzeigen", No. 30, 29. Juli 1794, und die Beilage "Dresdner Gelehrte Anzeigen" (Druckschrift) (Bl. 26).- Werbung für Bücher und Schriften (Druckschrift) (Bl. 27).- Auszug aus einem Bericht des Oberkonsistorialpräsidenten August Gottlieb Freiherr von Gärtner über Vorschläge zur Bücherzensur, 14. November 1801 (Bl. 35-36).- Mitteilung der Landesregierung an den Kirchenrat über die Zensur katholischer Schriften, 6. Juni 1807 (Bl. 40-41).- Zusätze und Abänderungen des Instruktionsentwurfes für die Zensur politischer Schriften, 1811 (Bl. 78-79).- Besetzung der Stelle als politischer Zensor in Leipzig mit Johann August Brückner und Instruktionen für die Ausübung des Amtes, 1811 (Bl. 88-90, 93-99).- Auszug aus der "Jugend-Zeitung", 1811 (Druckschrift) (Bl. 106-113).- "Intelligenzblatt", No. 3, 15. Januar 1812 (Druckschrift) (Bl. 120-121).- Verzeichnis der in Leipzig herauskommenden und dem politischen Zensor gebrachten politischen Schriften (Bl. 124-127).- "Gemeinnütziger Erzgebirgischer Anzeiger für alle Stände", 21. Februar 1812 (Bl. 129-132).- Berichte des politischen Zensors Johann August Brückner.- "Argus, der Mann mit den hundert Augen, oder der Zuschauer" (Druckschift) (Bl. 189-192).- Berichte über die Zensur von in kleineren Städten herausgegebenen Schriften gegen den Staat, die Religion und die bürgerliche Ordnung.
darin: : 7 Druckschriften.
darin: : 7 Druckschriften.
Akten
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
10.12.2025, 15:08 MEZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Sächsisches Staatsarchiv (Beständegliederung)
- 01. Markgrafschaft Meißen, Albertinisches Herzogtum und Kurfürstentum / Königreich Sachsen bis 1831 (Tektonik)
- 01.05 Behörden und Einrichtungen der Erblande (Tektonik)
- 01.05.06 Kultus und Unterricht (Tektonik)
- Oberkonsistorium (Bestand)
- 10. Büchersachen (Gliederung)
- 10.02. Zensur, Konfiszierte Schriften (Gliederung)