Hans Philipp und Heinrich Böcklin von Böcklinsauw als Vormünder der Söhne des +Hans Kaspar von Baden einerseits und Wolf Dietrich von Brandscheyd andererseits lassen ihr gemeinsames Gültgut zu Obenheim, von dem bisher Peters Lorenz der Schultheiß, Mathis Rapp, Losen Hans und Dibolt Ringk je 15 V Haber jährlich entrichtet hatten, teilen und vergleichen sich, nachdem beschlossen worden war, die Leheninhaber auf ihrem Teil zu belassen und nachdem diese Teile ausgelost worden sind, dass dem Wolf Dietrich von Brandscheyd der Anteil des Schultheißen, denen von Baden die restlichen drei Viertel gehören sollen, lediglich Mathis Rappen Ackerhof soll gemeinsam bleiben. U.: Georg Cuntzmann, Schaffner der Herren von Baden Or. Pap. besch. S.?
Vollständigen Titel anzeigen
Hans Philipp und Heinrich Böcklin von Böcklinsauw als Vormünder der Söhne des +Hans Kaspar von Baden einerseits und Wolf Dietrich von Brandscheyd andererseits lassen ihr gemeinsames Gültgut zu Obenheim, von dem bisher Peters Lorenz der Schultheiß, Mathis Rapp, Losen Hans und Dibolt Ringk je 15 V Haber jährlich entrichtet hatten, teilen und vergleichen sich, nachdem beschlossen worden war, die Leheninhaber auf ihrem Teil zu belassen und nachdem diese Teile ausgelost worden sind, dass dem Wolf Dietrich von Brandscheyd der Anteil des Schultheißen, denen von Baden die restlichen drei Viertel gehören sollen, lediglich Mathis Rappen Ackerhof soll gemeinsam bleiben. U.: Georg Cuntzmann, Schaffner der Herren von Baden Or. Pap. besch. S.?
Abt. Staatsarchiv Freiburg, U 101/2 Nr. 356
Reg.: Schwarz Nr. 338
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Staatsarchiv Freiburg, U 101/2 Archiv der Freiherren Boecklin von Boecklinsau: Urkunden
Archiv der Freiherren Boecklin von Boecklinsau: Urkunden >> Urkunden
1579 Juli 27
Urkunden
Aussteller: Hans Philipp Böcklin von Böcklinsau
Überlieferungsart: Ausfertigung
Überlieferungsart: Ausfertigung
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
27.11.2025, 15:34 MEZ