"Hausakten" Dormagen (Bestand)
Vollständigen Titel anzeigen
DO 05
Archiv im Rhein-Kreis Neuss (Archivtektonik) >> Kreisangehörige Städte und Gemeinden >> Dormagen
1893 - 2009
Der Pertinenzbestand (Novenber 2022: ca. 460 VE) versammelt die in der öffentlichen Verwaltung entstandenen Bau- bzw. "Hausakten" der Stadt Dormagen und ihrer Rechtsvorgänger, d. h. der Bürgermeistereien respektive Ämter Dormagen, Nievenheim und Zons. Der Bestand dokumentiert unterschiedlichste Arten von Gebäuden aus nahezu allen Teilen des heutigen Dormagener Stadtgebietes - vom Wohnungsbau über Industrie- und Gewerbeanlagen bis hin zu öffentlichen Gebäuden (z. B. Schulen). Allerdings beziehen sich die Unterlagen allesamt auf bereits abgerissene Bauten. Bauakten von noch existierenden Gebäuden werden im Technischen Ratshaus der Stadt Dormagen verwahrt. Diverse Akten unterliegen noch der allgemeinen Schutzfrist gemäß § 7 des ArchivG NRW. Eine Nutzung dieser Unterlagen ist nur auf Basis einer Ausnahmegenehmigung ("Schutzfristenverkürzung") möglich.
Bestand
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
05.11.2025, 13:59 MEZ