(1) Simon Graf zu Sp. und Vianden (Vyanden) bekundet für sich und seine Erben, Engelbert Grafen von der Mark (Marcke) und dessen Erben 12 000 Gulden Heiratsgeld für seine Tochter schuldig zu sein. Dafür hat er sein Land genannt Herrschaft Grimbergen (Grymberg) und Londerzeel (Londerscheit) angewiesen, aus dem Engelbert und seinen Erben jährlich an Weihnachten 1 200 Gulden zu zahlen sind. Für die Zahlung bürgen: (2) Eberhard Graf von Katzenelnbogen (Catzinellinbogen), (3) Heinrich Graf von Sp., (4) Friedrich Graf von Veldenz (Veldenczen), alle Vettern Simons, (5) Friedrich [Wild-] Graf von Kyrburg (Kirberg), (6) Rheingraf Johann Wildgraf zu Dhaun (Dune), (7) Peter Herr zu Kronenburg (Cronenberg) und Neuerburg (Nuwerborg), (8) Arnold Herr zu Pittingen (Pyttingen) und Dagstuhl (Dagestoil), (9) Dietrich Herr zu Clervaux (Clerve), (10) Friedrich Herr zu Ehrenburg (Erinberg), (11) Richard Meinfelder, (12) Wilhelm von Orley, (13) Hermann von Brandenburg, (14) Konrad von Schöneck (Schonecke), (15) Philipp von Montfort (Monfurt), (16) Eitel Wolf von Sp., (17) Heinrich Wolf von Sp., alle Ritter, (18) Dietrich Meinfelder, (19) Hugo von Steinkallenfels, (20) Friedrich von Layen (Leyen) und (21) Ulrich von Layen. Bei säumiger Zahlung haben diese auf Mahnung, die Engelbert, seine Erben oder deren Boten auf die Burg in Kreuznach (Crutzenach) zu überbringen haben, binnen 14 Tagen mit je einem Knecht und zwei Pferden zum Einlager nach Bonn (Bonne) zu kommen; jeder kann sich durch einen zum Wappen geborenen Mann mit einem Knecht und zwei Pferden ersetzen lassen. Falls Engelbert oder seine Erben das Land versetzen wollen, sollen Simon und seine Erben sie nicht daran hindern; ein Lösungsrecht bleibt ihnen vorbehalten; Engelbert hat die Pfandsumme anzulegen. Stirbt ein Bürge, ist binnen eines Monats nach Mahnung ein neuer zu stellen; er hat seine Verpflichtungen durch ein an dieser Urkunde angebrachtes Transfix zu übernehmen. Die Bürgen übernehmen ihre Verpflichtungen und siegeln zum Zeichen dessen.