Kläger: Herzog Franz II. von Sachsen-Lauenburg, Beklagter: Ritter- und Landschaft des Herzogtums, Prozessvertreter: Dr. Johann Melchior Reinhardt, Dr. Marsilius Bergner, Streitgegenstand: Streit um die Bezahlung der Türkensteuer und anderer Reichssteuern durch die Ritter- und Landschaft
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LASH, Abt. 390 Nr. 579
Abt. 390 Reichskammergericht zu Speyer bzw. Wetzlar
Abt. 390 Reichskammergericht zu Speyer bzw. Wetzlar >> 1 Prozessakten
1597-1599
Enthält: RKG 1597-1599; Dokumente aus dem Streit in der herzoglichen Familie 1579-1595 (Q 6-7); Landtagsabschiede und Auszüge aus den Landtagsakten 1585-1595 insbesondere über Steuerfragen (Q 4-5, 14, 36); Quittungen des Rats der Stadt Leipzig und des Valentin Moller, Domherr zu Braunschweig 1595-1597 (Q 21-28, 30, 33); Supplik der Ritter- und Landschaft an den Kaiser und Aktenstücke aus dem Streit der Parteien vor dem Reichshofrat 1595-1597 (Q 18-20, 29); Unterschriften und Petschaften sämtlicher Mitglieder der lauenburgischen Ritterschaft 1597 auf einer Prozessvollmacht (Q 32); Gutachten der Juristen-Fakultät Rostock 1595 (Q 8)
Verzeichnung
Überwiegend Abschriften für die lauenburgische Kanzlei
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
26.01.2026, 13:05 MEZ