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Kurfürst Philipp von der Pfalz bewilligt auf Bitten des Eberhard Vetzer von Geispitzheim, den er mit einem Burglehen zu Oppenheim (Oppennheim) bel...
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B 15 Urkunden der Familie v. Dalberg (Kämmerer v. Worms gen. v. Dalberg)
Urkunden der Familie v. Dalberg (Kämmerer v. Worms gen. v. Dalberg) >> 1481-1507
1506 Juli 10, Heidelberg
Ausfertigung (deutsch), Pergament (17,9 x 33,4 cm), Siegel verloren
Urkunde
Identifikation (Urkunde): Originaldatierung: Heidelberg vff fritag nach sannt Killians tag anno domini millesimo quingentesimo sexto
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Kurfürst Philipp von der Pfalz bewilligt auf Bitten des Eberhard Vetzer von Geispitzheim, den er mit einem Burglehen zu Oppenheim (Oppennheim) belehnt hat und von dem jährlich 25 Malter Korn und 7 Fuder Wein vom Abenheimer (Obenheim) Zehnt anfallen, unter Beibehaltung des Oppenheimer Burglehens den Verkauf und damit verbunden den Tausch des Zehnten zu Abenheim gegen Einkünfte vom Hof und das Baugut zu Freimersheim (Freymerßheym) bei Alzey (Altzey) in Höhe von 39 Maltern Korn und von der Kirche in Flomborn Gülten in Höhe von 4 Malter Korn von dem Eberhard 35 Malter Korn zustehen.
Vermerke (Urkunde): Rückvermerk: (1) Lehenbrieff über 25 malter korn und 1 fuder wein zu obenheim 1506 von philipp pfaltzgraffen eberhardt vetzer von gayßpitzheim geliehen (2) No. 11 (3) so das über 39 malter korn zu freymersheim wovon jedoch der kirch zu flomborn 4 malter zu erheben gegen obige obenheimer 25 malter zu obenheim vertauscht vnd der churpfaltz zu burglehen angetragen (4) [...] (Anmerkungen mit Bleistift wurden überschrieben und sind nicht mehr lesbar) (5) Rep: A schubl. 23 fasc. G nro 8. (6) 1506 (7) ii.
Vermerke (Urkunde): Weitere Überlieferung: O 1 B Nr. 3 Bl. 63v, 64v, 79, Abschriften von Urkunden von 1506 Oktober 30 (Nr. 634a) und 1506 Dezember 7 (Nr. 644)
Vermerke (Urkunde): Deskriptoren: (1) Abenheim (Obenheim/Obennheim) (Stadt Worms, Lkr. Alzey-Worms, Rheinland-Pfalz) (2) Alzey (Altzey) (Lkr. Alzey-Worms, Rheinland-Pfalz) (3) Flomborn (Lkr. Alzey-Worms, Rheinland-Pfalz) (4) Freimersheim (Freymerßheym) (Lkr. Alzey-Worms, Rheinland-Pfalz) (5) Heidelberg (Baden-Württemberg) (6) Oppenheim (Oppennheim) (Lkr. Mainz-Bingen, Rheinland-Pfalz) Personen: (1) Philipp der Aufrichtige, Kurfürst von der Pfalz, Pfalzgraf bei Rhein, Herzog in Bayern, Erztruchsess (2) Geispitzheim, Eberhard Vetzer von
Bewilligung, Tausch
1506 Juli 10. Heidelberg Philipp Pfalzgraf u. Kurfurst gibt dem Eberhart Vetzer von Geispitzheim sein bisheriges Burglehen zu Oppenheim, bestehend in 25 Malter korn u. 1 Fuder Wein zu Abenheim, zu aigen, vnd entgegen Eberhard ihm seinen Hof zu Fremersheim zu Lehen empfengt von dessen Ertrag vier Malter Korn der Kirche zu Flomborn u. 35 Malter Eberhard zustehen. Siegler: Aussteller. Orig. Perg. Siegel ab (2) v. Dalberg (Haus) (3) Urkunden No 482. (4) Alte Signatur: Reg. A Schubl. 23 Fasc. G nr. 8 Z.b. 1877/16
#Kurpfalzurkunden
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.