Simon Graf zu Sp. und Vianden (Vyanden) bekundet, daß sein + Vater Graf Walram von Sp. den Ritter Emund von Engelsdorf (Endelstorp) für 700 Gulden zum Mann gewonnen hatte; an deren Stelle waren jährlich 70 Gulden angewiesen worden, bis die Summe bezahlt war (1). Nach Emunds Ansicht ist davon nichts gezahlt worden. Deshalb ist der Graf mit diesem übereingekommen, daß Emund auf alle versessene Gülte verzichtet, dafür aber der Graf das Lehen mit 300 Gulden bessert, so daß es aus 1000 Gulden besteht, die innerhalb Jahresfrist gezahlt werden sollen. Andernfalls hat der Graf jährlich im Mai 100 Gulden auf den Amtmann zu Kirchberg (-perg) anzuweisen, bis die 1000 Gulden gezahlt sind. Emund hat dann unverzüglich aus Kirchberg nächstgelegenem Eigengut 100 Gulden jährlicher Gülte vor Schultheiß und Schöffen der zuständigen Gerichte aufzutragen, die er und seine Lehnserben vom Grafen und seinen Erben, Grafen zu Sp. und Herren zu Kreuznach (Crutzenachen), zu Mannlehen empfangen sollen mit den üblichen Verpflichtungen. Siegel des Ausstellers. (1) Nicht erhalten. Emund war auch Mann der Hinteren Grafschaft: vgl. Nr. 1716. Zum weiteren Verlauf vgl. Nr. 2035.
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