Die markgräflich-Badische Kanzlei an Jakob Christoph Böcklin in Straßburg: Dem Markgrafen Friedrich Magnus ist berichtet worden, dass Jakob Christoph Böcklin mitgeteilt hat, vom Grafen von Nassau und Saarbrücken zur Lehenrequisition der von der Herrschaft Lahr herrührenden Stücke aufgefordert worden zu sein, ebenso jedoch auch von der Baden-Baden'schen Kanzlei und dass er nun erfahren haben will, dass sich nicht nur die beiden Häuser mit der Belehnung abwechseln, sondern dass auch der Markgraf selbst wegen des auf der Herrschaft Lahr haftenden Pfandschillings Anrechte hat, weshalb er um Information nachgesucht hat. Es ist dem Lehenmann daraufhin mitzuteilen, das ein kaiserliches Kammergerichtsurteil den Markgrafen in den Besitz der ehemals nassauischen Rechte in der Herrschaft Lahr gesetzt hat, weshalb dieser der einzig zuständige ist.
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Die markgräflich-Badische Kanzlei an Jakob Christoph Böcklin in Straßburg: Dem Markgrafen Friedrich Magnus ist berichtet worden, dass Jakob Christoph Böcklin mitgeteilt hat, vom Grafen von Nassau und Saarbrücken zur Lehenrequisition der von der Herrschaft Lahr herrührenden Stücke aufgefordert worden zu sein, ebenso jedoch auch von der Baden-Baden'schen Kanzlei und dass er nun erfahren haben will, dass sich nicht nur die beiden Häuser mit der Belehnung abwechseln, sondern dass auch der Markgraf selbst wegen des auf der Herrschaft Lahr haftenden Pfandschillings Anrechte hat, weshalb er um Information nachgesucht hat. Es ist dem Lehenmann daraufhin mitzuteilen, das ein kaiserliches Kammergerichtsurteil den Markgrafen in den Besitz der ehemals nassauischen Rechte in der Herrschaft Lahr gesetzt hat, weshalb dieser der einzig zuständige ist.
Abt. Staatsarchiv Freiburg, U 101/1 Nr. 4468
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Staatsarchiv Freiburg, U 101/1 Archiv der Freiherren Boecklin von Boecklinsau: Akten und Bände
Archiv der Freiherren Boecklin von Boecklinsau: Akten und Bände >> 3 Beziehungen zu anderen Hoheitsträgern >> 3.2 Beziehungen zur Markgrafschaft und Großherzogtum Baden
1678
1 Schr.
Archivale
Schwarz, ZGO 1910, I. Urkunden, Nr. 763.
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
27.11.2025, 15:36 MEZ
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- 3 Beziehungen zu anderen Hoheitsträgern (Gliederung)
- 3.2 Beziehungen zur Markgrafschaft und Großherzogtum Baden (Gliederung)