Nachlass Erbelding, Julius (Bestand)
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NL Erbelding Julius Nachlass Erbelding, Julius
Bayerisches Hauptstaatsarchiv (Archivtektonik) >> Beständetektonik des Bayerischen Hauptstaatsarchivs >> 5 Abteilung V: Nachlässe und Sammlungen >> 5.1 Nachlässe und Familienarchive >> 5.1.2 Nachlässe >> Nachlässe A - E
1916-1918
Kurzbeschreibung Nachlass Julius Erbelding: Lebensdaten:
02.11.1864 - 04.11.1926
Beruf bzw. Ämter:
Jurist und Politiker; 1892 Amtsanwalt beim Amtsgericht Landau und Annweiler; 1897 Staatsanwalt beim Landgericht Frankenthal; 1898 Amtsrichter beim Amtsgericht Landau; 1901 Rat beim Landgericht Frankenthal; 1912 Rat beim OLG Zweibrücken; 1914 stv. Landgerichtsdirektor am Landgericht Frankenthal; 1919 Rat am OLG Zweibrücken; 1915-1917 MdL (Liberale Vereinigung); 1912-1918 MdR des Wahlkreises Frankenthal für die nationalliberale Partei in Bayern; 1923 Ausweisung aus den französisch besetzten Gebieten und Berufung auf die Stelle eines Rates außer dem Stande am OLG München; Rückberufung ans OLG Zweibrücken
Inhalt des Nachlasses:
Unterlagen betr. 1. Weltkrieg, u.a. zum Eintritt Amerikas in den Krieg, Innen- und Außenpolitik des Reichskanzlers von Bethmann Hollweg, politische Zensur, "Volksausschuss für rasche Niederkämpfung Englands"
Der Nachlass wurde am 05.11.2008 vom Bundesarchiv im Zuge einer Beständebereinigung an das Bayerische Hauptstaatsarchiv abgegeben. Die beiden Bände erhielt das Bundesarchiv 1964 als Geschenk von einer Privatperson aus Würzburg. Es handelt sich um die wenigen erhalten gebliebenen persönlichen Papiere Erbeldings.
02.11.1864 - 04.11.1926
Beruf bzw. Ämter:
Jurist und Politiker; 1892 Amtsanwalt beim Amtsgericht Landau und Annweiler; 1897 Staatsanwalt beim Landgericht Frankenthal; 1898 Amtsrichter beim Amtsgericht Landau; 1901 Rat beim Landgericht Frankenthal; 1912 Rat beim OLG Zweibrücken; 1914 stv. Landgerichtsdirektor am Landgericht Frankenthal; 1919 Rat am OLG Zweibrücken; 1915-1917 MdL (Liberale Vereinigung); 1912-1918 MdR des Wahlkreises Frankenthal für die nationalliberale Partei in Bayern; 1923 Ausweisung aus den französisch besetzten Gebieten und Berufung auf die Stelle eines Rates außer dem Stande am OLG München; Rückberufung ans OLG Zweibrücken
Inhalt des Nachlasses:
Unterlagen betr. 1. Weltkrieg, u.a. zum Eintritt Amerikas in den Krieg, Innen- und Außenpolitik des Reichskanzlers von Bethmann Hollweg, politische Zensur, "Volksausschuss für rasche Niederkämpfung Englands"
Der Nachlass wurde am 05.11.2008 vom Bundesarchiv im Zuge einer Beständebereinigung an das Bayerische Hauptstaatsarchiv abgegeben. Die beiden Bände erhielt das Bundesarchiv 1964 als Geschenk von einer Privatperson aus Würzburg. Es handelt sich um die wenigen erhalten gebliebenen persönlichen Papiere Erbeldings.
2
Bestand
Akten
deutsch
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
03.04.2025, 11:05 MESZ