Herr Johan Rockenhusen übergibt als Vertreter des Peter- und Pauls-Altars zu Altmünster durch seinen Mompar Peder, des Kämmerers Diener, zu Erbe vor Cunrad, einem weltlichen Richter zu "Mentze", Peter zu Silberberg das Haus zur "Suwe", an dem Erbe zu Falkenstein gelegen, mit dem Garten und mit der "grueben", wie er es wegen versessener Gült gewonnen hat, gegen 36 Schilling Heller Zins, fällig auf Michaeli oder binnen Monatsfrist dem Kaplan des genannten Altars, und 13 "Mentsche" Pfennig den Herrn von St. Jakob. Zeugen: Henne Ulner, Heintze Scholtheysse, Heintze Huncke, Henchin Wyler und Bertsche. "Datum a.d. millesimo quadringentesimo secundo, feria quinta proxima post dominicam qua cantatur Judica."
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Herr Johan Rockenhusen übergibt als Vertreter des Peter- und Pauls-Altars zu Altmünster durch seinen Mompar Peder, des Kämmerers Diener, zu Erbe vor Cunrad, einem weltlichen Richter zu "Mentze", Peter zu Silberberg das Haus zur "Suwe", an dem Erbe zu Falkenstein gelegen, mit dem Garten und mit der "grueben", wie er es wegen versessener Gült gewonnen hat, gegen 36 Schilling Heller Zins, fällig auf Michaeli oder binnen Monatsfrist dem Kaplan des genannten Altars, und 13 "Mentsche" Pfennig den Herrn von St. Jakob. Zeugen: Henne Ulner, Heintze Scholtheysse, Heintze Huncke, Henchin Wyler und Bertsche. "Datum a.d. millesimo quadringentesimo secundo, feria quinta proxima post dominicam qua cantatur Judica."
U / 1402 März 16 / II
IV 63 b
Urkundenbestand
Urkundenbestand >> Urkunden (ohne Fotos)
16.03.1402
Altmünster Mainz
Ausfertigung. Perg. S. fehlt. Auch enthalten in der Eidbesagung 1408 Dezember 17 [nach Rückvermerk hat Peter zu Silberberg das Haus zu der "Suwe" abgebrochen und ist zur Zinszahlung verpflichtet]. Rückvermerk 16. Jh.: "Saw intus (?) Mitternachts garten".
Urkunden
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
23.05.2025, 09:31 MESZ