Adlige Gerichte (Bestand)
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NLA WO, 10 Alt
Nds. Landesarchiv, Abt. Wolfenbüttel (Archivtektonik) >> Gliederung >> 3 Akten (Alt / W / Neu / Nds / R / Bund) >> 3.1 Fürstentümer Wolfenbüttel und Blankenburg (Alt) >> 3.1.3 Ämter und Untergerichte
1565-1892
Bestandsgeschichte: Die im Bestand 10 Alt zusammengefassten, bei den einzelnen adligen Gerichten entstandenen bzw. abgeschlossenen Akten sind insbesondere Aktenabgaben von Amtsgerichten und Landkreisen bzw. Kreisdirektionen entnommen bzw. bei Ordnungs- und Verzeichnungsarbeiten an verschiedenen Aktenbeständen dem Bestand 10 Alt auf Grund des Provenienzprinzips zugewiesen worden.
Wegen ihres größeren Umfanges bilden die Akten des adligen Gerichts Kirchberg einen besonderen Bestand (10 A Alt). Einige Akten adliger Gerichte sind von Familien hinterlegt worden und befinden sich daher in der Hauptabteilung N, so z. B. die in den Beständen 201 N, 242 N und 244 N enthaltenen Akten der adligen Gerichte Brunsrode, Destedt und Wallmoden. Größeren Umfang haben auch die im Bestand 7 N vorhandenen Registraturteile der adligen Gerichte Groß Vahlberg, Watzum und Hedwigsburg.
Die einzelnen Gruppen des Bestandes 10 Alt wurden zunächst in Form eines Zettelverzeichnisses von den nachstehend genannten Beamten in folgender Weise verzeichnet:
Dr. Kleinau: Duttenstedt, Küblingen, Veltheim (z. T.), Watzum (z. T.), Wendezelle
Dr. Koeppen: Hehlen
Dr. R. Meier: alle anderen Bestandsgruppen
Die auf der Grundlage dieses inzwischen durch einzelne Nachträge ergänzten Zettelverzeichnisses vorgenommene Fertigstellung des Findbuchs wurde durch verschiedene vom Arbeitsamt Braunschweig geförderte Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen ermöglicht, wofür an dieser Stelle ausdrücklich gedankt sei. Unter Anleitung durch den Unterzeichnenden wurde der Namen- und Sachindex von Herrn Realschullehrer Manfred Bockelmann (ABM-Kraft) bearbeitet. Die Reinschrift des Findbuchs fertigten die Angestellten (ABM-Kräfte) Agnes Haase (Titelaufnahmen) und Helga Fitzner (Namen- und Sachindex). Die Niederschrift des Index wurde durch Frau Assessorin d. L. Anke Müller (ABM-Kraft) überprüft.
Die Signaturen der einzelnen Akten sind
Bestandsgeschichte: durch Angabe des Bestandes 10 Alt, des jeweiligen abgekürzt genannten Gerichts (z. B. 10 Alt Hehl.) und die am Rande ausgeworfene laufende Nummer gebildet.
Wolfenbüttel im November 1992
Dr. Meier
Archivoberrat
Der Bestand wurde im Frühjahr 2009 von der Archivangestellten Frau Kurde in die EDV eingegeben und ist in AIDA recherchierbar. Die Schlußredaktion übernahm die Archivoberinspektorin Christina
Bestandsgeschichte: Hillmann-Apmann.
Zusatzinformationen: Abgeschlossen: Nein
Zusatzinformationen: teilweise verzeichnet
Wegen ihres größeren Umfanges bilden die Akten des adligen Gerichts Kirchberg einen besonderen Bestand (10 A Alt). Einige Akten adliger Gerichte sind von Familien hinterlegt worden und befinden sich daher in der Hauptabteilung N, so z. B. die in den Beständen 201 N, 242 N und 244 N enthaltenen Akten der adligen Gerichte Brunsrode, Destedt und Wallmoden. Größeren Umfang haben auch die im Bestand 7 N vorhandenen Registraturteile der adligen Gerichte Groß Vahlberg, Watzum und Hedwigsburg.
Die einzelnen Gruppen des Bestandes 10 Alt wurden zunächst in Form eines Zettelverzeichnisses von den nachstehend genannten Beamten in folgender Weise verzeichnet:
Dr. Kleinau: Duttenstedt, Küblingen, Veltheim (z. T.), Watzum (z. T.), Wendezelle
Dr. Koeppen: Hehlen
Dr. R. Meier: alle anderen Bestandsgruppen
Die auf der Grundlage dieses inzwischen durch einzelne Nachträge ergänzten Zettelverzeichnisses vorgenommene Fertigstellung des Findbuchs wurde durch verschiedene vom Arbeitsamt Braunschweig geförderte Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen ermöglicht, wofür an dieser Stelle ausdrücklich gedankt sei. Unter Anleitung durch den Unterzeichnenden wurde der Namen- und Sachindex von Herrn Realschullehrer Manfred Bockelmann (ABM-Kraft) bearbeitet. Die Reinschrift des Findbuchs fertigten die Angestellten (ABM-Kräfte) Agnes Haase (Titelaufnahmen) und Helga Fitzner (Namen- und Sachindex). Die Niederschrift des Index wurde durch Frau Assessorin d. L. Anke Müller (ABM-Kraft) überprüft.
Die Signaturen der einzelnen Akten sind
Bestandsgeschichte: durch Angabe des Bestandes 10 Alt, des jeweiligen abgekürzt genannten Gerichts (z. B. 10 Alt Hehl.) und die am Rande ausgeworfene laufende Nummer gebildet.
Wolfenbüttel im November 1992
Dr. Meier
Archivoberrat
Der Bestand wurde im Frühjahr 2009 von der Archivangestellten Frau Kurde in die EDV eingegeben und ist in AIDA recherchierbar. Die Schlußredaktion übernahm die Archivoberinspektorin Christina
Bestandsgeschichte: Hillmann-Apmann.
Zusatzinformationen: Abgeschlossen: Nein
Zusatzinformationen: teilweise verzeichnet
Bestand
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
16.06.2025, 12:45 MESZ