Mainz, 1577.05.07. (Richter Valentin Spieß). Hermann Waltwart, Bürger zu Lille (Risseln) klagt für seinen Vater Matheis Waltwart, B. zu Antwerpen (Antorf), gegen Erhard Schmidt, für dessen Frau Katharina, und Kaspar Wenk, beide zu Geisenheim, und Meister Gaißwerth Sailer, B. zu Mainz, für seine Frau Barbara, wegen eines Erbfalls von Andreas Wenk +, hinterlassenem Söhnlein des gewesenen Schultheissen Konrad Wenk zu Gaulsheim. Entscheidung: 1) Die Beklagten sollen dem Vater des Klägers, dem Ahnherrn des + Kindes, aus dessen Erbschaft gegen: Den Gültbrief über 200 fl. (zu 10 fl. Zins) auf Gütern zu Engelstadt, 2) alles Gold und Silber vermög eines von Herrn Andres Phodienen, Liz.d.R., geschriebenen Verzeichnisses, 3) 30 fl. Alles übrige, insbesondere ds, was hinter Elen, Velten Brunnenmeisters Frau zu Engelstadt, sich befindet, verbleibt den Beklagten. (Einzelheiten). Z.: Magister Philipp Zimmerman und Petrus Löher, beide Prokuratoren des Hof- und weltlichen Gerichts, Hans Staudt und Nikolaus Markel, beide Seiler, und Stephan Mogen, deutscher Schulmeister. 17.5.1577 (249 r.): (Richter Valentin Spieß). Hermann Waltwart quittiert. Z.: Nikolaus Ingweiler, Bender, Sebold Dander, Kürschnermeister, und Stephan Megen, deutscher Schreiber.

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