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Ulrich von Kronberg beweist seine eheliche Hausfrau Annen mit 3.000 Silberlingen zu Wittumsrecht auf den Gütern, die Ritter Philips von Kronberg, ...
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Urkunden der Familie Riedesel v. Eisenbach >> 1303 - 1450
1449 Juni 19
Ausfertigung, Pergament (16,5 x 28,0 cm) mit zwei anhängenden Siegeln (1 gut, 2 mit leichtem Ausbruch erhalten, Siegelbild bei beiden leicht verwittert)
Urkunde
Identifikation (Urkunde): Originaldatierung: uff donerstag vor Sant Albans tag
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Ulrich von Kronberg beweist seine eheliche Hausfrau Annen mit 3.000 Silberlingen zu Wittumsrecht auf den Gütern, die Ritter Philips von Kronberg, und er selbst von Hans Wallenstein (Waldenstein) und dessen ehelicher Hausfrau Grede gekauft haben, nämlich auf den Gütern zu Eschborn und dessen Gemarkung, auf den Gütern jenseits dem Mains (Moyns) in den Rieddörfern zu Wolfskehlen (Wolfßkeln), Boppenheim (Boppenheym), Crumstadt (Crumstatt), Griesheim (Gryeßheym), Ginsheim Gynsheym), Gerau (Gera). Den Kaufbrief hinterlegt er bei seinen Vettern Frangken von Cronberg dem Älteren. Wenn einer der Ehegatten ohne Leibserben stirbt, soll der überlebende Teil bis zu seinem Tode die 3.000 Silberlinge besitzen. Danach sollen sie dahin fallen, woher sie gekommen sind. Auch verspricht er Annen, sie auf andere Güter zu beweisen, wenn ihr diese Güter zu entlegen wären.
Vermerke (Urkunde): Rückvermerk: "Anne(n) von Crone(n)berg woedemesbriff" "Ulrich von Cronberg WittumsBriff für seine Frau Anna 1449"
Vermerke (Urkunde): Siegler: 1. Ulrich von Kronberg 2. Philipp von Kronberg
Vermerke (Urkunde): Druckangaben: Regest: Becker, Urkundenbuch, Nr. 744
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.