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Discussio Hoherte (Hogenherte)
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Enthält: Schuldner: Hieronymus Hoherte, Domküster, † Ostern 1614, in zweiter Ehe verheiratet gewesen mit Beate Brüggeman. Haus: Rothenburg, zwischen Häusern des Bäckers Johan Keppel und des Schneidergildemeisters Henrich Bünigman, der das Haus erwirbt. Antragsteller: Dr. Dietrich Eickrodt, (unleserlich) Isfording, Friedrich Averdunck und Philipp Bransche als Testamentsvollstrecker des Schuldners. Gläubiger: Johan Boynck, später dessen Kinder, vertreten durch den Vormund Melchior zum Sande; Kinder des Henrich Köbbing; Johan Kroes junior; Kloster Notarp (Natrup) in Osnabrück; Gerlach von Laer; Peter Hudepoel, vertreten durch seinen Stiefsohn Johan Baeck; Gerhard Crane, Dechant an St. Ludgeri; Domvikar Georg Vogelpoet; die Witwe des Werner Kock, jetzt Ehefrau des Johan Heerde; Dr. Johan Crane; Fuhrmann Johan Mönnich; Johan Epping, Küster an St. Aegidii als Verwalter des Nachlasses der Margarete zur Linden; Henrich Hoheherte in Sendenhorst, Sohn des Schuldners aus zweiter Ehe, verheiratet mit Else Lechteneuer; Hille Hoheherte, Ehefrau des Jobst Meyerinck, Tochter des Schuldners aus erster Ehe. Anlagen (in Abschrift): 1. 1618 April 26: Kaufbrief über Land. 2. 1616 März 24: Schuldverschreibung. 3. 1613 Juli 3: Rentverschreibung. 4. 1581 am Abend Michaelis (September 28): Rentverschreibung.
Archivale
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.