Personenbezogene Kartei (analog) (Bestand)
Vollständigen Titel anzeigen
ZAS 003
Stadtarchiv Wiesbaden (Archivtektonik) >> Gliederung >> 5 Sammlungen und Selekte >> 5.4 Zeitungsausschnittsammlungen
1950, 1959, 1962-2020
Bestandsgeschichte: Parallel zur Zeitungsausschussnittssammlung wurden bereits in den 1950er-Jahren Ausschnitte zu Personen des öffentlichen Lebens in Wiesbaden alphabetisch in einer personenbezogenen Kartei abgelegt. Die ausgewerteten Zeitungen entsprachen jenen der Zeitungsausschnittssammlung (vornehmlich Wiesbadener Tagblatt, Wiesbadener Kurier, Frankfurter Allgemeine Zeitung und Frankfurter Rundschau). Mit der Einstellung der analogen Zeitungsauschnittsammlung zum Ende des Jahres 2020 wurde auch die analoge personenbezogene Kartei abgeschlossen. Ab 2021 sind die abgelegten digitalen Zeitungsausschnitte über die Volltextsuche nach Personen durchsuchbar.
Bearbeiter: Herbert Müller-Werth, Helmut Thomä, Helga Herrmann, Horst Hammermeister, Ingeborg Krauß, Monika Reichartz, Thomas Rech, Axel Ulrich, Helmut Beres, Rudolf Krämer, Shokoh Javanbakht u. a.
Die Karteikarten sind alphabetisch abgelegt. Eine Erschließung wurde nicht vorgenommen.
Bearbeiter: Herbert Müller-Werth, Helmut Thomä, Helga Herrmann, Horst Hammermeister, Ingeborg Krauß, Monika Reichartz, Thomas Rech, Axel Ulrich, Helmut Beres, Rudolf Krämer, Shokoh Javanbakht u. a.
Die Karteikarten sind alphabetisch abgelegt. Eine Erschließung wurde nicht vorgenommen.
ca. 18.000 Karteikarten
Bestand
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
16.10.2025, 12:15 MESZ