Papst Urban VIII. an den Mainzer Erzbischof [Johann Schweikhard von Kronberg]: Er macht sich große Sorgen wegen der Festung Frankenthal. Dass der englische Soldat im Innersten des Mainzer Erzbistums herrscht, ziemt sich nicht für den katholischen Namen und ist für die Ruhe Germaniens verderblich. Gegeben in Rom "apud Sanctam Mariam Maiorem sub annulo piscatoris die ix. Novembris MDCxxiiij" im zweiten Jahr des Pontifikats Urbans VIII. Unterschrift des Sekretärs Johannes Ciampolus.
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Papst Urban VIII. an den Mainzer Erzbischof [Johann Schweikhard von Kronberg]: Er macht sich große Sorgen wegen der Festung Frankenthal. Dass der englische Soldat im Innersten des Mainzer Erzbistums herrscht, ziemt sich nicht für den katholischen Namen und ist für die Ruhe Germaniens verderblich. Gegeben in Rom "apud Sanctam Mariam Maiorem sub annulo piscatoris die ix. Novembris MDCxxiiij" im zweiten Jahr des Pontifikats Urbans VIII. Unterschrift des Sekretärs Johannes Ciampolus.
U / 1624 November 9
U 217
Urkundenbestand
Urkundenbestand >> Urkunden (ohne Fotos)
09.11.1624
Erzbischof
Ausfertigung (Breve), Pergament. Fischerringsiegel fehlt. Auf der Rückseite: "Venerabili fratri Joanni Suicardo Archiepiscopo Moguntino Sacri Romani Imperii Principi electori". Präsentationsvermerk: "Praes. Aschaffenb. 14 Decemb. 1624".
Urkunden
Ciampolus, Johannes
Johann Schweikhard
Kronberg, Johann Schweikhard von s. Johann Schweikhard
Urban
Aschaffenburg
Frankenthal
Germanien
Rom
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
23.05.2025, 09:31 MESZ