Pfaff Johann Suter, Kirchherr in Hasenweiler, Hans Rust und Peter Schuler daselbst sowie Kunz Riser von Sießen, Heiligenpfleger, bekennen, daß Erhard [Fridang], Abt von Weingarten, ein Viertel des Zehnten in Hasenweiler innehatte. Pfaff Suter hat mit Zustimmung des Vogts und Lehenherrn der Kirche, Franz Faber, Bürger zu Ravensburg, ein weiteres Viertel von Hans Schuh, Bürger zu Buchhorn, gekauft und als Seelgerät an die Kirche von Hasenweiler gestiftet. Die Heiligenpfleger und das Kloster einigen sich nun dahin, den Zehnten gemeinschaftlich einzuziehen und die Kosten gemeinsam zu tragen. Nach Suters Tod reichen die Heiligenpfleger dem Kirchherren in Hasenweiler jährlich am Donnerstag in der Fronfasten nach Kreuzerhöhung für einen Jahrtag 2 Scheffel Vesen, 4 Hühner, 2 Scheffel Hafer, 1 ß d, ferner dem Kaplan zu Bäche (=Bächen) 12 ß d, alles in Ravensburger Maß und Währung.

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Landesarchiv Baden-Württemberg
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