Vor Ott Leygraef und Johann Mostertz, Schöffen der Gerichtsbank Till des Richteramtes Cleverham und dem Richter Reinhardt Bachmann erscheint Joh. von und zu Ossenbruch, Bladenhorst und Haen und erklärt für sich und seine Gemahlin Elisabeth Margaretha von Raesfeld von Gerrit Banier und seine Frau Catharin Kilians, Bürger der Stadt Emmerich 800 Reichstaler entliehen zu haben. Für 600 Reichstaler haben die Eheleute Ossenbruch als Unterpfand ihren ungefähr 20 Morgen großen, zu Till gelegenen Bawhof Heyenshof [z.Z. ist Wilhelm Rycken dort Pächter] den Eheleuten zur Nutznießung gegeben; doch sollen jährlich aus diesem Hofe zur Unterhaltung der Ossenbrochschen Rossmühle 2 "fimmen schoef u. 1 huet zucker in die Ossenbroch'sche Küche u. alle ev. Contributions- usw. Gelder geliefert" werden [von den Eheleuten Banier]. Für die 200, noch übrigen Reichstaler werden 6% aus anderen Ossenbrochschen Gütern gezahlt. Wird das Geld und die angewandten Unkosten den Eheleuten innerhalb 3 resp. 6 Jahren nicht zurückgezahlt, so dürfen sie das Pfandgut verkaufen lassen [...] usw.

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Landesarchiv Nordrhein-Westfalen. Abteilung Westfalen
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