Kläger: Andreas Gottfried Bethmann in Hamburg (Kläger).- Beklagter: Hans Friedrich Puls in Hamburg (Beklagter).- Streitgegenstand: Appellationis; Zulassung neuer Beweismittel in einem Prozess um die Anfechtung eines Ehezärters, in dem ohne Zustimmung der Erbberechtigten es Ehemanns (unter anderem die Frau des Klägers) über das Erbgut des Ehemanns Bestimmungen zugunsten der aus der ersten Ehe der Frau stammenden Tochter, der jetzigen Frau des Beklagten getroffen wurde
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Kläger: Andreas Gottfried Bethmann in Hamburg (Kläger).- Beklagter: Hans Friedrich Puls in Hamburg (Beklagter).- Streitgegenstand: Appellationis; Zulassung neuer Beweismittel in einem Prozess um die Anfechtung eines Ehezärters, in dem ohne Zustimmung der Erbberechtigten es Ehemanns (unter anderem die Frau des Klägers) über das Erbgut des Ehemanns Bestimmungen zugunsten der aus der ersten Ehe der Frau stammenden Tochter, der jetzigen Frau des Beklagten getroffen wurde
211-2_B 51 Teil 2
B 3329
211-2 Reichskammergericht
Reichskammergericht >> B
1739, 1785-1788
Enthält: Prokuratoren: Kläger: Dr. Johann Philipp Gottfried von Gülich. Beklagter: Dr. Caspar Friedrich Hoffmann (junior).- Instanzen: 1. Niedergericht 1782-1783. 2. Obergericht 1784-1785. 3. Reichskammergericht 1787-1788 (1785-1788).- Darin: Ehevertrag von 1739 zwischen Hinrich Buck und Elisabeth Steinbecker und Ehevertrag von 1759 zwischen Christian Hinrich Buck und der Witwe Katharina Elisabeth Gerckens, geb. Körners.
Archivale
Verwandte Bestände / Verzeichnungseinheiten: 741-4_S11048 (Bestelleinheit) [Mikroverfilmung von]
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
07.03.2025, 11:58 MEZ