Der Bauer und Bürger in Ulm Bartholomäus Dauner verkauft dem Bauern und Bürger in Ulm Johann Georg Röthinger Haus und Hofstatt in Ulm hinter dem Weinhof unten an der Blau [Lit. A Nr. 357 b = vormals Schwörhausgasse 11] zwischen dem Augsburger Boten Johann Martin Bayer und dem Dragoner Georg Schmauder. Das Anwesen ist für mehrere Darlehen als Pfand eingetragen. Der Käufer hat die Rückzahlung der Darlehen in Höhe von insgesamt 590 Gulden übernommen und dazu noch 160 Gulden bar bezahlt, so dass sich der gesamte Kaufpreis auf 750 Gulden Ulmer Stadtwährung beläuft.
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Der Bauer und Bürger in Ulm Bartholomäus Dauner verkauft dem Bauern und Bürger in Ulm Johann Georg Röthinger Haus und Hofstatt in Ulm hinter dem Weinhof unten an der Blau [Lit. A Nr. 357 b = vormals Schwörhausgasse 11] zwischen dem Augsburger Boten Johann Martin Bayer und dem Dragoner Georg Schmauder. Das Anwesen ist für mehrere Darlehen als Pfand eingetragen. Der Käufer hat die Rückzahlung der Darlehen in Höhe von insgesamt 590 Gulden übernommen und dazu noch 160 Gulden bar bezahlt, so dass sich der gesamte Kaufpreis auf 750 Gulden Ulmer Stadtwährung beläuft.
A Urk., 5064
A 1537
2602 / 2
2602 / 2
A Urk. A Urkunden
A Urkunden
1770 Juli 26.
Archivale
Sprache: Deutsch
Ausstellungsort: Ulm
Aussteller: Bartholomäus Dauner, Bauer und Bürger in Ulm
Siegler: Johann Konrad Seutter von Lötzen [Letten Stadt Kempten] und Albrecht von Baldinger, Oberrichter, Bürgermeister und Stadtrechner in Ulm, auf Bitte des Verkäufers
Überlieferung: Orig.
Beschreibstoff: Perg.
Siegelbefund: Ursprünglich zwei an Pergamentstreifen anhängende Siegel; beide verloren
Rückvermerke: Inhaltsangabe, Taxvermerk und Hinweis auf Pfandbucheintrag (18. Jh.); Nachrichten über Besitzveränderungen und Lastenablösungen (18./19. Jh.)
Anmerkungen: Bleistiftnotiz: 31.01.1941 Kauf von Richard Brenner, Markt Schwaben vor München
Datum: Der geben ist Ulm, den sechsundzwanzigsten monatstag julii, 1770.
Ausstellungsort: Ulm
Aussteller: Bartholomäus Dauner, Bauer und Bürger in Ulm
Siegler: Johann Konrad Seutter von Lötzen [Letten Stadt Kempten] und Albrecht von Baldinger, Oberrichter, Bürgermeister und Stadtrechner in Ulm, auf Bitte des Verkäufers
Überlieferung: Orig.
Beschreibstoff: Perg.
Siegelbefund: Ursprünglich zwei an Pergamentstreifen anhängende Siegel; beide verloren
Rückvermerke: Inhaltsangabe, Taxvermerk und Hinweis auf Pfandbucheintrag (18. Jh.); Nachrichten über Besitzveränderungen und Lastenablösungen (18./19. Jh.)
Anmerkungen: Bleistiftnotiz: 31.01.1941 Kauf von Richard Brenner, Markt Schwaben vor München
Datum: Der geben ist Ulm, den sechsundzwanzigsten monatstag julii, 1770.
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
03.04.2025, 13:15 MESZ
Namensnennung - Nicht kommerziell - Keine Bearbeitungen 4.0 International