Asmus Döring und Johann v. Brobeck, Amtleute (Landgraf Wilhelm III. von Hessen), bekunden, dass sie auf Bitten Gottfrieds v. Kleen und Gemands v. ...
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B 9 Urkunden der Grafschaft Solms-Rödelheim
Urkunden der Grafschaft Solms-Rödelheim >> 5 1471-1500
1490 Juni 3
Ausf., Papier, 2 unten aufgedr. Sg. unter Papierdecke
Urkunde
Identifikation (Urkunde): Originaldatierung: Donnerstag nach Pfingsten
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Asmus Döring und Johann v. Brobeck, Amtleute (Landgraf Wilhelm III. von Hessen), bekunden, dass sie auf Bitten Gottfrieds v. Kleen und Gemands v. Schwalbach den Streit zwischen Graf Philipp v. Solms Münzenberg und dem Deutschordenskomtur Pankraz v. Rheinstein zu Sachsenhausen wegen des Müllers, der Mühle, der Holzmark und der Beholzung zu Nieder-Wöllstadt derart entschieden haben, dass sie Untertanen des Grafen keinem Mahlzwang an der Deutschorsdensmühle bei Nieder-Wöllstadt unterliegen, diese ihnen auch die Mühlbenutzung gestatten muß. Die unter die vom Deutschorden vorgelegten Privilegien fallenden Pfarrer und andre dürfen Holzmark und Holzung wie die anderen Märker gebrauchen
Vermerke (Urkunde): Siegler: Aussteller
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Asmus Döring und Johann v. Brobeck, Amtleute (Landgraf Wilhelm III. von Hessen), bekunden, dass sie auf Bitten Gottfrieds v. Kleen und Gemands v. Schwalbach den Streit zwischen Graf Philipp v. Solms Münzenberg und dem Deutschordenskomtur Pankraz v. Rheinstein zu Sachsenhausen wegen des Müllers, der Mühle, der Holzmark und der Beholzung zu Nieder-Wöllstadt derart entschieden haben, dass sie Untertanen des Grafen keinem Mahlzwang an der Deutschorsdensmühle bei Nieder-Wöllstadt unterliegen, diese ihnen auch die Mühlbenutzung gestatten muß. Die unter die vom Deutschorden vorgelegten Privilegien fallenden Pfarrer und andre dürfen Holzmark und Holzung wie die anderen Märker gebrauchen
Vermerke (Urkunde): Siegler: Aussteller
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
01.07.2025, 13:40 MESZ