Verein für Regionalgeschichte Verden (Bestand)
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Kreisarchiv Verden (Archivtektonik) >> Gliederung >> Nichtamtliches Archivgut und Sammlungen >> Verschiedenes privates Archivgut (Familien, Vereine, Verbände usw.)
Enthält: u. a. Karteikarten, Fotos, Audiokassetten, Filme
Geschichte des Bestandsbildners: Der Verein wurde 1992 von Dr. Joachim Woock und seinen Mitstreiterinnen und Mitstreitern zunächst unter dem Namen „Förderverein Regionalgeschichte des Landkreises Verden 1933-1945 e. V.“ gegründet mit dem Ziel, die „Woche der Begegnung“ im Jahre 1993, zusammen mit dem Landkreis Verden, vorzubereiten und zu begleiten. Eingeladen wurden 60 ehemalige ZwangsarbeiterInnen aus Belgien, Polen und den GUS-Ländern, die während des Zweiten Weltkrieges im Landkreis Verden arbeiten mussten (s. „Dokumentation der 'Woche der Begegnung'. Ehemalige Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeiter zu Gast im Ladkreis Verden“ unter „Veröffentlichungen des Vereins“).
Im Jahre 2007 wurde der Förderverein umbenannt in „Verein für Regionalgeschichte Verden e. V.“. Indem die im alten Vereinsnamen einschränkende Zeitspanne der NS-Herrschaft herausgenommen wurde, möchte der Verein in seiner Namensgebung dokumentieren, dass er sich für die regionale Erforschung aller historischen Epochen offen zeigt. Der Verein ist Mitglied der „Interessengemeinschaft niedersächsischer Gedenkstätten und Initiativen zur Erinnerung an die NS-Verbrechen“.
Der Verein wurde 2016 aufgelöst.
Bestandsgeschichte: Dr. Joachim Woock übergab umfangreiches Material aus der Sammlung des Vereins an das Kreisarchiv.
2019/2020 hat er noch mehrere Duzend Audiokassetten mit Interviews mit ehemaligen Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeitern an das Kreisarchiv übergeben.
Zusatzinformationen: u.a. Informationen zu Zwangsarbeit
Zusatzinformationen: Vgl. zum Themenbereich Zwangsarbeit den Bestand 56 Fotosammlung, wo dazu 11 Ordner u. 2 Alben mit Fotos (und z. T. Negative) vorhanden sind:
- Woche der Begegnung im Mai 1993, 565 Fotos (2 Ordner)
- 2. Woche der Begegnung 1998 (2 Alben)
- 2.–4. Woche der Begegnung (1 Ordner)
- Fotos zur Geschichte der Zwangsarbeit im Landkreis Verden (1 Ordner)
- Fotos von 67 polnischen Zwangsarbeiter(inne)n (2 Ordner)
- Fotos von 103 ukrainischen Zwangsarbeiter(inne)n (2 Ordner)
- Fotos von Gräbern und Gedenksteinen (=G) (Zwangsarbeiter/innen): G Armsen, Hohenaverbergen, Westen, Lunsen, Groß Heins, Kirchlinteln, G Daverden, G u. Gräber Dörverden (1 Ordner)
- Fotos von Gräbern, Gedenksteinen (=G) , Gedenktafeln (Zwangsarbeiter/innen): Dom- u. Waldfriedhof sowie St. Johannis Verden, Otterstedt, Ottersberg, Fischerhude, Intschede, G für KZ-Außenkommando in Uphusen, Hufeisen in Verden, Gedenktafel für Synagoge in Verden am Landgericht, Osterholzer Friedhof in Bremen (1 Ordner)
- Fotos zum Reichsbahnwaggon/Mahnmal (Ursprungszustand in Wurzen, Renovierung, Ansicht nach Renovierung, Ausstellung im Waggon, Zustand nach Brandanschlag)
Benutzung: Teilweise sind die Laufzeiten fiktiv, da es sich um Forschungsmaterial handelt, das zumeist aus Kopien aus anderen Archiven und der Literatur besteht, das Dr. Joachim Woock mit seinen persönlichen Notizen als Grundlage für die veröffentlichten Werke diente (Dissertation, Aufsätze, Ausstellungen).
Geschichte des Bestandsbildners: Der Verein wurde 1992 von Dr. Joachim Woock und seinen Mitstreiterinnen und Mitstreitern zunächst unter dem Namen „Förderverein Regionalgeschichte des Landkreises Verden 1933-1945 e. V.“ gegründet mit dem Ziel, die „Woche der Begegnung“ im Jahre 1993, zusammen mit dem Landkreis Verden, vorzubereiten und zu begleiten. Eingeladen wurden 60 ehemalige ZwangsarbeiterInnen aus Belgien, Polen und den GUS-Ländern, die während des Zweiten Weltkrieges im Landkreis Verden arbeiten mussten (s. „Dokumentation der 'Woche der Begegnung'. Ehemalige Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeiter zu Gast im Ladkreis Verden“ unter „Veröffentlichungen des Vereins“).
Im Jahre 2007 wurde der Förderverein umbenannt in „Verein für Regionalgeschichte Verden e. V.“. Indem die im alten Vereinsnamen einschränkende Zeitspanne der NS-Herrschaft herausgenommen wurde, möchte der Verein in seiner Namensgebung dokumentieren, dass er sich für die regionale Erforschung aller historischen Epochen offen zeigt. Der Verein ist Mitglied der „Interessengemeinschaft niedersächsischer Gedenkstätten und Initiativen zur Erinnerung an die NS-Verbrechen“.
Der Verein wurde 2016 aufgelöst.
Bestandsgeschichte: Dr. Joachim Woock übergab umfangreiches Material aus der Sammlung des Vereins an das Kreisarchiv.
2019/2020 hat er noch mehrere Duzend Audiokassetten mit Interviews mit ehemaligen Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeitern an das Kreisarchiv übergeben.
Zusatzinformationen: u.a. Informationen zu Zwangsarbeit
Zusatzinformationen: Vgl. zum Themenbereich Zwangsarbeit den Bestand 56 Fotosammlung, wo dazu 11 Ordner u. 2 Alben mit Fotos (und z. T. Negative) vorhanden sind:
- Woche der Begegnung im Mai 1993, 565 Fotos (2 Ordner)
- 2. Woche der Begegnung 1998 (2 Alben)
- 2.–4. Woche der Begegnung (1 Ordner)
- Fotos zur Geschichte der Zwangsarbeit im Landkreis Verden (1 Ordner)
- Fotos von 67 polnischen Zwangsarbeiter(inne)n (2 Ordner)
- Fotos von 103 ukrainischen Zwangsarbeiter(inne)n (2 Ordner)
- Fotos von Gräbern und Gedenksteinen (=G) (Zwangsarbeiter/innen): G Armsen, Hohenaverbergen, Westen, Lunsen, Groß Heins, Kirchlinteln, G Daverden, G u. Gräber Dörverden (1 Ordner)
- Fotos von Gräbern, Gedenksteinen (=G) , Gedenktafeln (Zwangsarbeiter/innen): Dom- u. Waldfriedhof sowie St. Johannis Verden, Otterstedt, Ottersberg, Fischerhude, Intschede, G für KZ-Außenkommando in Uphusen, Hufeisen in Verden, Gedenktafel für Synagoge in Verden am Landgericht, Osterholzer Friedhof in Bremen (1 Ordner)
- Fotos zum Reichsbahnwaggon/Mahnmal (Ursprungszustand in Wurzen, Renovierung, Ansicht nach Renovierung, Ausstellung im Waggon, Zustand nach Brandanschlag)
Benutzung: Teilweise sind die Laufzeiten fiktiv, da es sich um Forschungsmaterial handelt, das zumeist aus Kopien aus anderen Archiven und der Literatur besteht, das Dr. Joachim Woock mit seinen persönlichen Notizen als Grundlage für die veröffentlichten Werke diente (Dissertation, Aufsätze, Ausstellungen).
Archivbestand
Literatur: Die Webseite des ehemaligen Vereins (http://www.regionalgeschichte-verden.de) ist inzwischen nicht mehr regulär vorhanden, sondern nur noch über das Web Archive/die Wayback Machine zugänglich. Eine Kopie in Form einer .warc-Datei liegt dem Kreisarchiv vor.
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.04.2026, 07:34 MESZ