Streitfrage der Heiratserlaubnis vor Erreichen der Großjährigkeit in den kontribualen Gerichten Zent Lauterbach, Engelrod und Ober-Ohmen
Vollständigen Titel anzeigen
F 27 A, 32/124
F 27 A, Abt. 32 Nr. 108
F 27 A Herrschaft Riedesel zu Eisenbach: Herrschaft Riedesel zu Eisenbach - Samtarchiv
Herrschaft Riedesel zu Eisenbach: Herrschaft Riedesel zu Eisenbach - Samtarchiv >> 32. Beziehungen zu Hessen-Darmstadt >> 1 Angelegenheiten von Untertanen
1731-1779
Enthält u.a.: Strittige Strafzahlung auf Grund ermangelnder Großjährigkeit (25 Jahre) im Falle der Verheiratung des Land-Bataille Soldaten Johann Heinrich Ruppert, 1764
Enthält u.a.: Strittige Strafzahlung auf Grund ermangelnder Großjährigkeit im Falle der Verheiratung des Johann Kratz aus Elpenrod, Amt Gemünden, wohnhaft in Zeilbach, Gericht Ober-Ohmen, 1731-1733
Enthält u.a.: Auseinandersetzung der Riedeselschen Verwaltung mit der landesherrlichen Verordnung gegen das frühzeitige Heiraten und ausnahmsweisen Befreiungen davon, 1733
Enthält u.a.: Strittige Strafzahlung auf Grund ermangelnder Großjährigkeit im Falle der Verheiratung des Johann Kratz aus Elpenrod, Amt Gemünden, wohnhaft in Zeilbach, Gericht Ober-Ohmen, 1731-1733
Enthält u.a.: Auseinandersetzung der Riedeselschen Verwaltung mit der landesherrlichen Verordnung gegen das frühzeitige Heiraten und ausnahmsweisen Befreiungen davon, 1733
Sachakte
S. a. 32/123
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen der Staatsarchive in Hessen.
01.07.2025, 13:39 MESZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Hessisches Staatsarchiv Darmstadt (Archivtektonik)
- Gliederung (Tektonik)
- Archive ehemals selbständiger Institutionen und Standesherrschaften (Provenienzbestände) (Tektonik)
- Herrschaft Riedesel zu Eisenbach (Bestandsserie)
- Herrschaft Riedesel zu Eisenbach: Herrschaft Riedesel zu Eisenbach - Samtarchiv (Bestand)
- 32. Beziehungen zu Hessen-Darmstadt (Gliederung)
- 1 Angelegenheiten von Untertanen (Gliederung)