B Rep. 166 AMK Berlin Ausstellungs-, Messe- und Kongreß-GmbH (Bestand)
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B Rep. 166
Landesarchiv Berlin (Archivtektonik) >> B Bestände (West-) Berliner Behörden bis 1990 >> B 6 Unternehmen der Wirtschaft >> B 6.1 Berliner Eigenbetriebe und Unternehmen mit Landesbeteiligung
Vorwort: B Rep. 166 AMK Berlin Ausstellungs-, Messe- und Kongreß-GmbH
Die AMK Berlin war die bedeutendste Veranstalterin von Ausstellungen, Messen und Kongressen sowie Kultur- und Sportveranstaltungen in Berlin. Zudem war sie eine der größten ihrer Art in der Bundesrepublik Deutschland. Haupteigentümer zu beinahe 99 Prozent war das Land Berlin, vertreten durch die Senatsverwaltung für Wirtschaft.
Das Unternehmen ging 1977 hervor aus dem Zusammenschluss der "Berliner Ausstellungen", eines städtischen Eigenbetriebs, mit einer bereits AMK Berlin genannten Einrichtung, die 1970 wiederum dem seit 1964 bestehenden "ADB - Ausstellungs-Dienst Berlin" nachgefolgt war. Auf diese Weise sollten das Wirken beider Veranstalter - AMK Berlin und Berliner Ausstellungen - effektiver gestaltet und bestehende Überschneidungen in ihren Tätigkeiten unterbunden werden.
Die zu einer Gesellschaft verschmolzene AMK Berlin fand ihre Vorläuferin in der 1923 gegründeten "Gemeinnützigen Berliner Messe-Aufbau-Gesellschaft", die im Folgejahr zum "Berliner Messe-Amt" wurde. Dieses baute das seit 1914 betriebene heutige Messegelände im westlichen Charlottenburg kontinuierlich aus und schuf 1926 mit dem Funkturm ein Wahrzeichen der Stadt.
Das im Zweiten Weltkrieg zerstörte Messegelände wurde seit 1946 wieder aufgebaut. Die Ausstellungsfläche konnte dabei von 37 000 qm im Jahre 1950 auf über 83 000 qm erweitert werden. Zusätzlich wurde im Rahmen der Internationalen Bauausstellung 1957 (Interbau) im Tiergarten eine Kongresshalle errichtet, die von 1958 bis 1981 von der Ausstellungsgesellschaft betrieben wurde. Zeitgleich entstand die ebenfalls kriegszerstörte Deutschlandhalle wieder als Ort für Sport- und Unterhaltungsveranstaltungen. Im Jahre 1979 wurde darüber hinaus das Internationale Congress Centrum ICC Berlin eröffnet, das auch von der AMK bewirtschaftet wurde.
Zu den namhaftesten Messen, die von der AMK Berlin organisiert wurden, zählten die seit 1926 stattfindende Grüne Woche, die Internationale Tourismus-Börse (ITB) und die Internationale Funkausstellung (IFA).
Die AMK Berlin firmierte im Jahre 1992 zur gleichfalls landeseigenen "Messe Berlin GmbH" um.
Die AMK Berlin war die bedeutendste Veranstalterin von Ausstellungen, Messen und Kongressen sowie Kultur- und Sportveranstaltungen in Berlin. Zudem war sie eine der größten ihrer Art in der Bundesrepublik Deutschland. Haupteigentümer zu beinahe 99 Prozent war das Land Berlin, vertreten durch die Senatsverwaltung für Wirtschaft.
Das Unternehmen ging 1977 hervor aus dem Zusammenschluss der "Berliner Ausstellungen", eines städtischen Eigenbetriebs, mit einer bereits AMK Berlin genannten Einrichtung, die 1970 wiederum dem seit 1964 bestehenden "ADB - Ausstellungs-Dienst Berlin" nachgefolgt war. Auf diese Weise sollten das Wirken beider Veranstalter - AMK Berlin und Berliner Ausstellungen - effektiver gestaltet und bestehende Überschneidungen in ihren Tätigkeiten unterbunden werden.
Die zu einer Gesellschaft verschmolzene AMK Berlin fand ihre Vorläuferin in der 1923 gegründeten "Gemeinnützigen Berliner Messe-Aufbau-Gesellschaft", die im Folgejahr zum "Berliner Messe-Amt" wurde. Dieses baute das seit 1914 betriebene heutige Messegelände im westlichen Charlottenburg kontinuierlich aus und schuf 1926 mit dem Funkturm ein Wahrzeichen der Stadt.
Das im Zweiten Weltkrieg zerstörte Messegelände wurde seit 1946 wieder aufgebaut. Die Ausstellungsfläche konnte dabei von 37 000 qm im Jahre 1950 auf über 83 000 qm erweitert werden. Zusätzlich wurde im Rahmen der Internationalen Bauausstellung 1957 (Interbau) im Tiergarten eine Kongresshalle errichtet, die von 1958 bis 1981 von der Ausstellungsgesellschaft betrieben wurde. Zeitgleich entstand die ebenfalls kriegszerstörte Deutschlandhalle wieder als Ort für Sport- und Unterhaltungsveranstaltungen. Im Jahre 1979 wurde darüber hinaus das Internationale Congress Centrum ICC Berlin eröffnet, das auch von der AMK bewirtschaftet wurde.
Zu den namhaftesten Messen, die von der AMK Berlin organisiert wurden, zählten die seit 1926 stattfindende Grüne Woche, die Internationale Tourismus-Börse (ITB) und die Internationale Funkausstellung (IFA).
Die AMK Berlin firmierte im Jahre 1992 zur gleichfalls landeseigenen "Messe Berlin GmbH" um.
Bestand
Information on confiscated assets
Additional information
BZK no.
The Bundeszentralkartei (BZK) is the central register of the federal government and federal states for completed compensation proceedings. When a claim is entered into the BZK, a number is assigned for unique identification. This BZK number refers to a compensation claim, not to a person. If a person has made several claims (e.g. for themselves and for relatives), each claim generally has its own BZK number. Often, the file number of the respective compensation authority is used as the BZK number.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
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Delict according to Nazi judicial system
Conduct that was first criminalized under National Socialism (e.g. the Treachery Act, ‘Judenbegünstigung’) or which the Nazi judiciary prosecuted more severely (e.g. high treason).
Reason for persecution
The reasons provided here are based on the wording in the reasons for persecution stated in the sources.
Role in the proceeding
‘Verfolgt’ refers to a person or organization that was persecuted under National Socialism. They could file a claim for compensation or restitution as part of the Wiedergutmachung policy. If the application was submitted by another person or organization than the persecutee (for example, their son or daughter), this other person or organization is designated as ‘antragstellend’ and their relationship to the persecutee is noted, if known. In the sources, the persecutee is sometimes referred to as ‘Geschädigter’ (aggrieved party) and the applicant as ‘Anspruchsberechtigter’(claimant).
Search in Archivportal-D
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Additional information on reason for persecution
Additional or more specific information on membership and group affiliation which were the reason for the persecution.
Für nähere Informationen zu Nutzungs- und Verwertungsrechten kontaktieren Sie bitte info@landesarchiv.berlin.de.
22.08.2025, 11:21 AM CEST
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